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Autor Mitteilung
Peng
Boardkönig

Beiträge: 1327


Gesendet: 12:41 - 18.07.2017

Hallo,

mein Sohn will, wie ich schon an anderer Stelle gepostet habe, seinen PC zum Gamer-PC umrüsten.

Er braucht ein Mainboard, 16 GB Speicher, eine mindestens 4 GB Grafikkarte, eine CPU mit mehr als 3 GHz und mindestens 4 Kernen, eventuell ein neues, leises Netzteil und einen leisen Lüfter.

Das recht gut gedämmte Gehäuse, die Fetzplatten bzw. SSD, Gamer Tastatur und Gamer Maus sowie die Monitore sollen bleiben.

Zur Verfügung hat er rund 800 €. Ist das überhaupt realistisch oder könnte es sein, dass er lieber noch ein paar Hundert Euro drauflegen sollte für eine Komplettlösung?

Einziger Nachteil von Komplettlösungen ist, dass dort meistens laute Lüfter und laute Netzteile verbaut sind.

Für Tipps wäre ich dankbar.
everstream
Boardkönig

Beiträge: 1818


 

Gesendet: 13:52 - 18.07.2017

Hi!

Also wie im anderen Thread schon erwähnt - das junge Volk muss schon sagen, was es vorhat zu spielen und in welcher Auflösung und Detailstufe.

Meine CPU und Graka, die Du in der Signatur siehst sind ca 2-2,5 Jahre alt bzw. die CPU ist schon 4 Generationen alt und die Graka auch schon 2.

Dennoch haben die beiden noch Risen 3 in allerhöchsten Detailsstufe bei 1680x1050 (22"-er) problemlos geschafft und momentan auch den Enderal (Total Conversion von TES 5:Skyrim) bei 1920x1200 (24-er mit 16:10 Format).

Momentan muss man sich auch zwischen Intel und AMD wirklich entscheiden. AMDs Ryzen-CPUs mischen wieder auf Augenhöhe mit Intel mit, haben aber wohl noch Probleme mir einigen RAM-Modulen / Taktfrequenzen. Intel ist sein dem Ryzen-Launch nicht mehr P/L-mäßig überzeugend und hab auch Bugs (Skylake/Kabylake).

Also presse mal aus was die jüngere Generation wirklich will und dann schauen wir weiter

MfG everstream
everstream
Boardkönig

Beiträge: 1818


 

Gesendet: 14:11 - 18.07.2017

Ach ja: Komplettlösungen sind Mist

Na gut nicht immer, aber Kontrolle hat man da nicht wirklich und der Spaß beim Zusammenbauen ist eh durch nichts zu ersetzen.

Interessant im Sinne des Komplettsystems wäre dennoch der Konfigurator hier:

Schenker bzw. XMG Gaming PCs

Dort eben auf z.B. XMG Sector klicken und die Konfiguration abändern.

Aber da kann man schon sehen, dass die Sache schnell Richtung 1500 € geht und vor allem - wenn das GEhäuse fut ist und die Platte und evtl.der Brenner, Kartenleser, und sogar das Netzteil bleiben können - warum das Geld zum Fenster rauswerfen?

Wenn ich mir auch bedenke, dass die bisherige "Power" aus:
Zitat:
eine passive Grafikkarte mit 2 GB DDR5-Speicher bei 2x2 GB DDR3-Arbeitsspeicher und einen 2x2,8 GHz-Prozessor


...bestand, dann ist selbst der Umstieg auf 4x3,x und 8 GB ein starker Sprung. Aber ist schon richtig - wenn man an die Zukunft denkt, sollte man schon 16 GB RAM einbauen.

Bei den Grafikkarten ist die neue Generation namens Vega auch schon fast raus - mit entsprechenden Effekten auf die Entscheidungsfindung.

Bin gespannt auf die "Aufgabenliste" des neuen Rechners.

MfG everstream
Piranha
Boardkaiser

Beiträge: 2746


 

Gesendet: 14:12 - 18.07.2017

Ganz grundsätzlich gilt: Es gibt NICHTS, was Geschwindigkeit verbessern kann, ausser mehr Geschwindigkeit und es gibt NICHTS was Speicher verbessern kann, ausser mehr Speicher.
Will heissen, es ist vollkommen schnurz, ob eine CPU neu ist oder 4 Jahre alt, ebtscheidend ist immer nur wieviel Kerne sie hat und wie viele Mhz.

Die Sache mit den Lüftern ist allerdings ein Problem, weil sowohl Intel als auch AMD grundsätzlich die billigsten Lüfter zur CPU mitliefern, damit der Preis der CPU kleiner aussieht.
Ich für meinen Teil sehe es als unvermeidbar an, 50-100€ auf eine CPU draufzulegen und einen guten CPU-Lüfter extra zu kaufen, sowas z.B.: https://geizhals.de/noctua-nh-d15-a1098241.html

Ob das dann noch ins Budget passt ist natürlich eine gute Frage, im Zweifelsfalle wird das eher knapp.
Eine Intel-CPU mit 4Ghz kostet halt alleine schon 300€, auch wenn es nicht die neueste Generation ist und eine gute Grafikkarte ist auch kaum unter 3-400€ zu haben.
AMD ist zwar auf den ersten Blick billiger, aber auf lange Sicht nicht, weil die bei gleicher Leistung deutlich mehr Strom brauchen und darum auch deutlich bessere Kühlung.
everstream
Boardkönig

Beiträge: 1818


 

Gesendet: 14:49 - 18.07.2017

Als Kühler wird u.a. von der c't auch der Noctua NH-U12S

AMD Ryzen soll auch Verbrauchstechnisch nicht so der Stromschlucker sein. Ich fange aber, ehrlich gesagt, erst ein mich wieder in die Materie einzulesen. Momentan steht für Ende Sommer ein Ryzen+Vega-System auf dem Plan
everstream
Boardkönig

Beiträge: 1818


 

Gesendet: 14:56 - 18.07.2017

Ich übertrage Peng's Post zwecks Einheitlichkeit hierher:

Zitat:
Hallo everstream,

danke für die Hinweise. So langsam formt sich ein Bild. Das mit den 2 Grafikkarten hat er, glaub' ich, schon geschluckt. Ich denke auch, dass ihm eine 4 GB-Grafikkarte erst einmal reichen müsste, notfalls auch eine mit 6 GB.

Eine Sache noch wegen des Arbeitsspeichers. Als ich meinen Rechner gekauft habe, wurde mir gesagt, bei 4-Channel-Arbeitsspeicher müssten es auch vier Speicherriegel sein. Ist das so? Es gäbe nämlich die Möglichkeit, einen einzigen 16-GB-Speicherriegel zu nehmen.



Also, bei mit sind es momentan 2 Riegel mit je 8 GB und da es zwei sind, laufen sie im Dual-Channel-Modus. Also eben schneller als Single-Channel, bei gleicher Frequenz. Ein einzelner 16 GB-Riegel würde Sinn machen, wenn man irgendwann vorhat 4 Steckplätze mit je 16 GB zu bestücken und auf einen Gesamtausbau von 64 GB kommen. Aber so viel brauchen momentan nur wenige z.B. Piranha.

Ich lebe selbst mit 2x8GB noch prima. Und wenn ich noch daran denke, dass es nur 1333 RAM ist und nicht die heutigen Top-Versionen mit 3200 MHz, dann stellt sich auch ein wenig die Frage ob man die 3200 überhaupt braucht. Problemlos laufen tun momentan scheinbar die 2133 (?) Module.
everstream
Boardkönig

Beiträge: 1818


 

Gesendet: 15:04 - 18.07.2017

Eine Nvidia GTX mit 6 GB ist etwa 1,5 Mal stärker als meine 380-er und kosten momentan ca. ab 290 €. Dazu die CPU um die 200-250 €. Dann sind wir bei ca. 650 €, also bleiben noch 150 €, was bei bedachter Wahl das Mobo und den RAM möglich macht.

Eine knappe Kalkulation, aber dennoch möglich. Der Kühler und das Netzteil ist natürlich noch nicht geklärt.

Melde mich später nochmal.
everstream
Boardkönig

Beiträge: 1818


 

Gesendet: 15:05 - 18.07.2017

Sorry, CPU + GPU = 550 € , dann bleiben 250 über und dem entsprechend noch mindestens das Netzteil drin.
everstream
Boardkönig

Beiträge: 1818


 

Gesendet: 19:54 - 18.07.2017

Also ohne Netzteil komme ich auf folgende Konfiguration:

1 AMD Ryzen 5 1500X, 4x 3.50GHz, boxed (YD150XBBAEBOX)
1 Kingston ValueRAM DIMM Kit 16GB, DDR4-2133, CL15-15-15 (KVR21N15S8K2/16)
1 ASUS Dual GeForce GTX 1060 OC, DUAL-GTX1060-O6G, 6GB GDDR5, DVI, 2x HDMI, 2x DisplayPort (90YV09X0-M0NA00)
1 ASRock Fatal1ty X370 Gaming K4 (90-MXB550-A0UAYZ)
1 Noctua NH-U12S

All das kostet ca 820 €, Versand nicht mitgerechnet. Das Mainboard hat alles, was man sich wünschen kann und genug Reserven für die Zukunft. Ansonsten kann man natürlich auch billiger hinkommen, so um die 80 bis 100 €. Als RAM habe ich den guten alten Kingston Value RAM genommen, mit dem man nichts falsch machen kann, und Single-Rank ist er auch - Speicherchips nur auf einer Seite geklebt, wichtig für den ganzen CPU-Channel-Kram.

Das Ganze zieht dann laut dem BeQuiet-Rechner ca. 258 Watt, wenn ich 3 SATA-Laufwerke, 4 Gehäuse-Lüfter und keine Übertaktung berücksichtige. Bei 5 Lüftern und Reserve zum Übertakten - 291 Watt. Da das Netzteil von 50 bis 75% Auslastung (Vollast) den höchsten Wirkungsgrad zeigt, kann man zu einem BQ Pure Power 10 oder Straight Power 10 greifen für entsprechend 60 bis 80 €.
everstream
Boardkönig

Beiträge: 1818


 

Gesendet: 22:05 - 18.07.2017

Sorry, beim Kühler hab' ich es verpennt. Für den AM4 Sockel passt der Noctua NH-U12S SE-AM4

oder eben der von Piranha genannte Noctua NH-D15 SE-AM4
Peng
Boardkönig

Beiträge: 1327


 

Gesendet: 09:09 - 19.07.2017

Vielen Dank für die vielen Tipps. Jetzt muss ich mal mit dem jungen Mann diskutieren, was genau er sich denn wünscht.

Ich denke ja immer, dass man bei einer größeren Investition die Zukunftsfähigkeit des Gerätes im Blick haben sollte, obwohl die Zukunft bei PCs ja immer recht kurz ist. Aber mir ist lieber, man kann z.B. den Arbeitsspeicher noch verdoppeln als wenn man jetzt an eine Grenze kommt.

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