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Autor Mitteilung
B. Szillis-Kappelhoff
Moderator

Beiträge: 756


Gesendet: 15:52 - 12.03.2007

Nördliches Ostpreußen

* "Kursenieki" = Eigenname der Kuren (Westbalten)

Bedeutung „schnell zu Wasser“
vgl. dazu courir, corsair


Landeskunde:
Eine "kurre" war ein Boot, das kleiner war als der Keitelkahn. Gefischt wurde aber genauso wie mit dem Keitelkahn, nämlich zwei Boote fischten gemeinsam und zogen zwischen sich ein dreiwandiges Netz. Im Gegensatz dazu war der "kidel" oder Keitel trichterförmig.


Namensvarianten:
* Kurelis, Kuratis, Kurbaffsky, Kurschat
* Kureschel(lis), Kurpreugsch, Kurratis, Kurella, Kurepkat
* Kurschies, Kurschus, Kurschatis, Kurszell, Kurszellis, Kurszentis


Ortsnamen:
* Kurreiten (1736), Amt Georgeburg Kreis Insterburg
* Kuriglaugken (1736), Amt Budwetschen Kreis Stallupöhnen
* Kurnehnen (1736), Kurnen (1938 ), Amt Kiauten Kreis Goldap-Gumbinnen
* Kurscheit-Jacob (1736) Amt Memel
* Kurschellen (1736), Siedlerfelde (1938 ), Amt Grumbkowkaiten Kreis Schloßberg/ Pillkallen
* Kurschell-Steppan (1736), Amt Memel
* Kurschen (1736) 4x in den Ämtern Ragnit, Grumbkowkaiten, Jurgaitschen, Stannaitschen
* Kurschen-Andreas (1736), 1896 zu Lankutten, Amt Klemmenhof/ Memel
* Kurschen-Hincke-Taleick (1736), Amt Klemmenhof/ Memel
* Kurschen-Nikusch (1736), Amt Klemmenhof/ Memel


Gewässer:
* Kurisches Haff


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