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 Forum Index —› Ingwer-Forum: Anwender helfen Anwendern —› Karpalgelenk - Lahmheit seit über 1 Jahr
 


Autor Mitteilung


Gesendet: 23:27 - 18.02.2007 | :: Edit | :: Move | :: Delete | :: Close | :: Re-Open

Hallo,
habe vor kurzem dieses Forum gefunden. Bisher war ich mit meiner Geschichte im Reiterrevue-Forum.
Kurz zu der Geschichte meiner Stute: Sie hat sich im Oktober 2003 beim Kompliment machen das Karpalgelenk verrenkt. 3 Jahre lief sie mit dem Schaden lahmfrei. Dann zeigte sich eine leichte Lahmheit. Ich entschloss mich zu einer Arthroskopie. Es zeigte sich eine kaputte Gelenkkapsel, die genäht wurde und ein Knorpelschaden. Der Knorpel wurde mehr oder weniger entfernt (so genau weiß ich es nicht). Nach einer mehrwöchigen Steh- und Schrittphase lahmte das Pferd immer noch, und zwar viel stärker als vor der OP. Ca 2 Monate nach dem Eingriff wurde mir von den behandelnden Tierärzten mitgeteilt, daß mein Pferd als Reitpferd nicht mehr zu gebrauchen sei. Damit konnte und wollte ich mich nicht abfinden!
Ein paar Wochen nach der OP habe ich mit der Ingwerfütterung angefangen. In wechselnden Dosen zwischen 30 und 80g pro Tag. Parallel dazu habe ich erst GSM und dann MSM und Glucosaminsulfat gegeben. Außerdem habe ich Akupunktur, Blutegel und Zeel probiert.
Vor ein paar Tagen habe ich mit einer Dosis von 100g Ingwer angefangen. Der Ingwer ist meine letzte Hoffnung, aber bisher hat er nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Bringt es etwas, den Ingwer noch mehr zu steigern? Ich bin sehr traurig und verzweifelt. Das Pferd ist mein ein und alles, und ich bin auch noch schuld an dem Unfall.
Gesendet: 10:36 - 19.02.2007 | :: Edit | ::Delete

Ich denke, dass Du - abgesehen von dem vorliegenden Diagnosestand - Dir zu den ohnehin vorhandenen Problemen nicht noch selber Vorwürfe machen solltest. Unfälle passieren, es gibt genug Gelegenheiten dazu. Pferde "vertreten" sich auch bei einem "harmlosen" Ritt durch's Gelände oder allein auf der Weide usw.

Das nächste Problem: Du scheinst Dir sehr unsicher zu sein, WAS genau nun der aktuelle Sachstand ist?!? Jedenfalls schreibst Du zum aktuellen Stand nichts. Wie lebt das Pferd im Moment? Wie "tritt" es allgemein auf? Wie würdest - abgesehen von der Lahmheit - den Gesamtzustand beschreiben?

"Als Reitpferd nicht mehr zu gebrauchen" ist ein ziemlich dehnbarer Begriff. Die Tierärzte sollten schon präzisieren, was denn nun genau diese Lahmheit auslöst und WIE GENAU jetzt nach der OP der Status quo ist. Wenn wir es hier mit tief greifenden "mechanischen" Einschränkungen zu tun haben (aufgrund der massiven Schäden im betreffenden Gelenk), sehe ich im Moment keine wirklich brauchbaren Ansatzpunkte für den Ingwer (von einigen positiven Wirkungen auf das Allgemeinbefinden und einer gewissen Entzündungshemmung mal abgesehen, aber dafür brauchst Du keine 100 g).

Das vorliegende Problem wirst Du nicht im Alleingang und mit Hilfe der im Markt kursierenden freien Hilfsmittel lösen können. Du zermürbst Dich dabei nur. Man muss nun ganz klar und (auch wenn es verdammt schwer fällt) ehrlich den Fakten ins Auge schauen - in Deinem Interesse und im Interesse des Pferdes.

Dazu, wie oben erwähnt, muss klar auf den Tisch, was der Sachstand ist. Und den muss man, wenn er ausreichend ermittelt wurde, irgend wann akzeptieren. Ich würde die Chancen nicht vertun, weitere Meinungen einzuholen, auch wenn es zusätzlich Geld kostet. Aus dem Tierheilpraktikerbereich (THP Claudia wird sich diesen Post auch mal anschauen) ebenso wie aus anderen angrenzenden Disziplinen. Viele geübte Augen sehen mehr. Und die Schulmedizin hört oftmals genau da auf, wo neue Möglichkeiten ggf. sich anbieten.

Der erneute uneingeschränkte Einsatz als Reitpferd erscheint mir auch unwahrscheinlich, aber so ein Urteil steht mir aus der Ferne und mit Blick auf die geschilderten wenigen Infos nicht zu. Und so schnell würde ich nach einer so tief greifenden OP auch die Flinte nicht ins Korn werfen (wir müssen hier in einem ziemlich großen Zeitfenster denken, wann war denn die OP?). Der Ingwer ist hier, auch das ist natürlich aus der Ferne spekulativ, vor dem geschilderten Hintergrund vermutlich wenig hilfreich, und in der genannten Dosis sogar gefährlich. Damit ist der Ingwer übrigens noch nicht gänzlich aus dem Rennen! Bevor wir aber noch mehr Munition verschießen, müssen wir den Feind genau kennen! Sonst ballern wir demnächst mit 150 g Ingwer sinnlos in der Gegend herum. Und den Ingwer müssen ggf. weitere Massnahmen flankieren.

Grüsse
Guido




Gesendet: 20:23 - 19.02.2007 | :: Edit | ::Delete

Hallo,
ich denke auch, dass es zu früh ist, den Kopf hängen zu lassen! Sicher ist bisher wenig ausgeschöpft worden, bis auf die o. g. Ergänzungsfuttermittel, Blutegel und Akupunktur. Es gibt noch viele andere Möglichkeiten der Stute Erleichterung zu verschaffen und ggf. eine Verbesserung des Bewegungsbildes zu erreichen. Hierzu gehört eine optimale Fütterung, Haltung, ggf. lokale ergänzende Maßnahmen, die Phytotherapie, die Homöopathie (eine umfassende Therapieempfehlung, Zeel alleine ist auch selten die Lösung bei derart schwer therapierbaren Erkrankungen des Bewegungsapparates), Isopathie, Nosoden usw.. Wichtig empfinde ich jedoch, einen Schritt nach dem anderen zu probieren; denn alles auf einmal kann nicht funktionieren. So würde ich beispielsweise eine völlig andere Futtermittelempfehlung geben und im Zuge einer Therapie von den o. g. Ergänzungsfuttermitteln (Ausnahme Ingwer) abraten. Vor diesem Aspekt denke ich, wäre es wichtig, erst einmal eine Maßnahme abzuschließen, sofern sie keinen Erfolg bringt und dann auf zu neuen Taten bzw. anderen Wegen..
Liebe Grüße Claudia Nehls
Gesendet: 23:39 - 19.02.2007 | :: Edit | ::Delete

Vielen Dank für die Antworten und euer Verständnis. Stimmt, ich habe ein wenig zu knapp berichtet. Die OP war im Januar letzten Jahres. Unmittelbar nach dem Unfall hat das Pferd, wie gesagt, nicht gelahmt, es zeigte sich aber ein Beugeschmerz, der bis heute besteht. Außerdem war das Gelenk warm. Ich habe damals natürlich einen Tierarzt hinzugezogen. Das Gelenk ist kurz nach dem Unfall, ca 3 Monate später, sowie nach Auftreten der Lahmheit (also 3 Jahre später) geröngt worden. Es zeigten sich arthrotische Veränderungen. Es war so, daß ein paar Monate nach dem Unfall sich eine Beule an dem Gelenk gebildet hat. Eine richtige Erklärung habe ich dafür damals allerdings nicht bekommen. Erst in der Klinik wurde durch eine Kontrastmitteluntersuchung eine Hernie festgestellt. Der Riss in der Gelenkkapsel wurde dann genäht. Die Beule ist allerdings immer noch da, und ich denke, daß sie z.T. aus Verknöcherungen besteht. Diese Beule ist auf der Innenseite des rechten Karpalgelenks. Dort scheint auch der Schmerzpunkt zu sein, denn die Lahmheit ist auf der rechten Hand fast gar nicht und auf der linken Hand deutlich zu sehen.
Komisch ist für mich die Sache mit dem Beugeschmerz. Der kann meiner Meinung nach nicht nur durch die Arthrose kommen, denn unmittelbar nach dem Unfall hatte das Pferd noch keine Arthrose. Er scheint daher auch nicht lahmheitsentscheidend zu sein. Dummerweise ist das Fell am Gelenk immer noch nicht komplett nachgewachsen (die Blutegelbehandlung war im Oktober), so daß sich das Gelenk dadurch wärmer anfühlt. Ich kann also die Temperatur der beiden Gelenke nicht direkt miteinander vergleichen. Es heißt ja immer, man soll die Ingwerdosis so lange steigern, bis der entzündete Körperteil nicht mehr wärmer ist.
Gesendet: 00:00 - 20.02.2007 | :: Edit | ::Delete

Ich habe vergessen etwas über die Haltung zu schreiben. Meine Stute steht in einem Aktivstall. Dort fühlt sie sich sehr wohl. Sie ist relativ ranghoch (ich glaube bei den Stuten sogar die höchste). Ich finde das ist ein Zeichen, daß es ihr gut geht und sie sich nicht krank fühlt. Ich reite sie auch ein wenig im Schritt oder mache Spaziergänge. Das tut ihr gut, denn sie ist ein Pferd das Beschäftigung braucht. Im Sommer war sie 4 Monate auf einer Weide mit einer 30jährigen Stute und einem rehekranken Shetty. Dort hat sie sich gelangweilt. Daher bin ich, trotz der höheren Kosten, froh, daß sie wieder in ihrem alten Stall steht.
Gesendet: 10:36 - 20.02.2007 | :: Edit | ::Delete

Nun, positiv ist in der Tat erst einmal, dass Dein Pferd in guter Haltung und in einer Wohlfühlumgebung ist. Und Du hast Recht: Wäre sie drastisch gehandicapt, könnte sie ihren Stellenwert in der Herde nicht behaupten.

Ich spekuliere auch mal, dass die Arthrose, die sich im Zuge der Gelenkschädigung und der daraus resultierenden permanenten Reizung als begleitendes Übel inzwischen eingestellt hat, diese hartnäckige Lahmheit vermutlich nicht unmittelbar und so "stabil" auslöst. Selbst wenn also der Ingwer momentan ggf. positiv als Entzündungshemmer mitwirkt, schießen wir dennoch, was die Lahmheitsursache angeht, vermutlich am Ziel vorbei und belasten das Pferd unnötig mit Hochdosen.

Wichtig, wie oben schon geschrieben, wäre, dass sich ein absoluter Kenner (z. B. zunächst ein guter Osteopath) einmal das Bewegungsmuster genauestens ansieht (hier im Forum gibt es eine Reihe wichtiger Hinweise dazu). Vielleicht haben sich auch weitere Störungen im Bewegungsapparat eingestellt, weil Dein Pferd zu lange eine gewisse Entlastungsstellung praktiziert hat. Wichtig ist auch, nochmals hartnäckig (!) weiter zu forschen, was denn nun wirklich Sache ist. Vielleicht liegt, wie Claudia schon schreibt, noch ein ansehnliches Regenerierungspotential brach, das man nutzen könnte.

Solche Ressourcen nutzt die Schulmedizin bekanntlich nicht (kann sie auch gar nicht), das ist Aufgabe der angrenzenden Disziplinen. Hier kommt wieder das viel zitierte und oft mit herunter gezogenen Mundwinkeln quittierte Wort "ganzheitlich" ins Spiel. Es sind mit Sicherheit auch immer wieder kehrende Entzündungen beteiligt, aber die ausbleibende Wirkung des Ingwers ist eigentlich schon ein erster Hinweis, das dies offenbar nicht das zentrale Problem ist.

Für den Moment solltest Du Dir diese Wege nochmals durch den Kopf gehen lassen, denn Du bist mit noch zu vielen Fragezeichen konfrontiert. Parallel würde ich den Ingwer erst einmal wieder reduzieren. Für eine gewisse Entzündunghemmung sollten rund 30 g mit Blick auf die bestehenden Symptome eigentlich ausreichen. Du kannst dabei gleich kontrollieren, ob Du dadurch negative Effekte (Lahmheitsverschlimmerung etc.) auslöst. Ich tippe mal, nicht. Du schadest Deinem Pferd dadurch ja nicht (im Gegenteil), und kannst im Notfall jederzeit wieder nachregulieren.

Zudem, solltest Du alternative Wege gehen wollen, könnte die Hochdosis Ingwer bestimmte Diagnosen beeinflussen. Erst wenn wir genau wissen, was dem Pferd diese Probleme bereitet, kann eine vernünftige Entscheidung getroffen werden, ob der Ingwer in einer extrem dosierten Menge ggf. als Versuch Sinn macht. Es gibt sicherlich Beispielfälle aus der Praxis, doch jeder Fall ist anders gelagert. Und man kann nur davor warnen, dies einfach zu kopieren oder sich von angeblichen "Erfolgen" in bestimmten Foren verführen zu lassen.

Berichte mal die weiteren Schritte, ok?

Grüsse
Guido

Gesendet: 18:04 - 20.02.2007 | :: Edit | ::Delete

Ich habe heute schon den Ingwer reduziert und nur noch 60g gegeben. Aber warum soll ich das MSM und Glucosaminsulfat weglassen? Ich dachte das braucht der Körper als Nährstoff um Knorpelersatzgewebe herzustellen, bzw. um deren Qualität und Wasserbindungskapazität zu verbessern.
Übrigens hatte ich in der Phase als noch keine Lahmheit auftrat, aber ich mir natürlich trotzdem Sorgen um das Gelenk gemacht habe, eine Physiotherapeutin und Osteopathin hinzugezogen. Aber sie konnte nichts feststellen.
Die Blutegelbehandlung, die ich im Herbst gemacht habe, hat gut geholfen. Nachdem mein Pferd im September wieder in ihren alten Stall zurückgekehrt ist, hatte sich die Lahmheit deutlich verschlimmert, da sie sich wieder viel mehr bewegt hat. Am ersten Tag wollte ich sie erst mal von der Herde isoliert auf die Weide stellen. Davon hielt meine Stute aber gar nichts und ist aus vollem Galopp über den Zaun gesprungen, um bei den anderen Pferden zu sein. Dumm gelaufen! Sie war dann sogar im Schritt lahm. Aber durch die Blutegel hatte sich das dann soweit verbessert, daß sie nur noch im Trab lahmte.
Im Schritt geht sie heute fast normal. Nur wenn mann ganz genau hinsieht, sieht man daß sie rechts etwas kürzer tritt. Gelegentlich knickt sie auch in dem Gelenk ein, und zwar wenn das Bein abfußt. Dieses habe ich aber auch schon gelegentlich bei anderen Pferden beobachet. Und ich habe mich schon immer gefragt, was das zu bedeuten hat.
Gesendet: 19:47 - 20.02.2007 | :: Edit | ::Delete

Ich habe, ehrlich gesagt, mich bei Deinem Post nur auf den Ingwer konzentriert. Glucosaminsulfat kannst Du natürlich ruhig weiter geben, es schadet in der Regel nicht und ... hilft vermutlich aber auch nicht viel (weil zu oft überschätzt und überbewertet, vor allem oral verabreicht). Es wäre aber durchaus eine sinnvolle Ergänzung zu anderen Regenerationsfördernden Maßnahmen. MSM eignet sich hingegen für eine längerfristige Gabe absolut (!) nicht, da hier schwer(st)e Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen sind. Es kann durchaus sein, dass Du auf diese Weise den Teufel mit dem Beelzebub austreibst. Zumindest sollte ein TA bei solchen Zusätzen auf jeden Fall regelmässig Blutbild/Leberwerte/Nierenfunktion kontrollieren. Zudem gibt es bei MSM enorme Qualitätsunterschiede, was das Problem noch zusätzlich verschärft.

Die erneute Bewegungskontrolle war nur ein Vorschlag, ich würde das sogar noch auf einen erfahrenen, talentierten Schmied ausweiten – nicht selten haben huforthopädische Maßnahmen erstaunliche Verbesserungen gebracht. Du schilderst ja in Deinem jüngsten Post sehr gut den gestörten Bewegungsfluß und den Versuch Deines Pferdes, bestimmte Gelenkstellungen zu umgehen bzw. zu kompensieren (dadurch auch die zahlreichen optisch mißlungenen Schritte). Leider sind das genau jene Probleme, für die man nur mit enormem Aufwand wirklich geübte Therapeuten findet. Und, wie ich bislang verstanden habe, willst Du ja auch noch nicht aufgeben?!?

Grüsse
Guido
Gesendet: 20:13 - 20.02.2007 | :: Edit | ::Delete

Claudia war der Meinung, daß ich alle anderen Zusätze weglassen soll, außer Ingwer. So habe ich es jedenfalls verstanden.
Was die Hufe angeht: Meine Stute war seit Beginn der Lahmheit im November 05 unbeschlagen. Vor ca. 6 Wochen habe ich sie versuchsweise mit Marathons beschlagen lassen. Erstens waren die Hufe ziemlich kurz und zweitens lief sie ohne Beschlag auf dem Paddock schon immer schlecht. Ich wollte einfach sehen, wie sie mit Beschlag läuft. Sie war vor der Lahmheit auch fast immer beschlagen.
Ich hatte eigentlich vor, demnächst den Beschlag abnehmen zu lassen, und es erst mal wieder ohne zu versuchen. Eine Freundin von mir ist Hufpflegerin. Sie macht das wirklich gut, und ich hoffe, daß sie demnächst mal Zeit für mein Pferd hat. Vielleicht kann man den Huf so bearbeiten, daß die schmerzende Stelle entlastet wird. Gerade habe ich in der neuen Cavallo gelesen, daß das oft gute Erfolge erzielt.
Gesendet: 10:37 - 22.02.2007 | :: Edit | ::Delete

... Claudia geht einen anderen Weg: Sie dreht nicht an einzelnen "Schräubchen" herum, sondern versucht, den gesamten "Mechanismus" wieder bestmöglich in Gang zu bringen. Dazu muss das gesamte bisherige Konzept und Umfeld auf den Prüfstand. Defekte Rädchen drehen dann zwar in manchen hartnäckigen Fällen immer noch nicht ganz rund, aber laufen im Gesamtzusammenhang deutlich besser mit als zu Beginn. Dieses Konzept braucht Mut und starke Nerven, denn die meisten Pferdehalter sind oft erst dann für solche Maßnahmen ansprechbar, wenn es bereits Zehn nach Zwölf ist. Und dann heißt es: "Nu zeig mal, was Du kannst, THP!"

Grüsse
Guido
Gesendet: 12:07 - 22.02.2007 | :: Edit | ::Delete

Ihr habt mir durch euer Verständnis und eure Anregungen schon sehr geholfen. Zumindest fühle ich mich etwas besser. Vielen Dank dafür!
Aber ich bin auch ein wenig verunsichert, wie ich jetzt weitermachen soll. Die beiden Wege, Osteopath und THP habe ich im Prinzip schon ausprobiert. Ebenso die Akupunktur. Und die ganze Geschichte hat mich bisher schon sehr viel Geld gekostet. Ich würde für mein Pferd fast alles tun, aber es bleibt immer ein bißchen die Angst, daß am Ende alles weg ist, das Geld und das (Reit)-Pferd, denn irgendwo sind leider finanzielle Grenzen. Auf der anderen Seite habe ich gar keine andere Wahl: Wenn ich nicht bereit bin, mich von dem Pferd zu trennen (was mir schon viele geraten haben), bleibt nur das Weiterkämpfen. Und das tue ich auch. In meiner Verzweiflung habe ich auch schon mal an Ted Borsboom gedacht. Was haltet ihr von dem? Ich bin eigentlich ein Homöopathie-Skeptiker, aber trotzdem bereit es auszuprobieren. Die kosten sind ja zum Glück relativ gering. Das Zeel habe ich seit Anfang November gegeben und erst letzte Woche abgesetzt, da ich mir nicht sicher war, ob es sich so gut mit der Hochdosis Ingwer verträgt. Die THP, die mir zum Zeel geraten hat, war auch nicht so überzeugt von MSM und Glucosamin. Ich glaube sie wußte gar nicht so gut darüber Bescheid. Schade eigentlich, daß jeder immer nur seinen Bereich sieht. Dadurch wird man als Pferdebesitzer noch mehr verunsichert.

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