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Autor Mitteilung


Gesendet: 14:06 - 20.11.2006 | :: Edit | :: Move | :: Delete | :: Close | :: Re-Open

Hallo
mein Pferd hat eine Chronische Bänderentzündung im Huf und bekommt gerade 40 g Ingwer täglich. Nun die Frage wie lange muss ich den Ingwer in dieser Dosierung geben und wenn ich im Frühjahr wieder Anfange mit ihm wieder richtig zu reiten muß ich die Dosis vorher runterfahren?
Nicole
Gesendet: 08:54 - 21.11.2006 | :: Edit | ::Delete

Hallo Nicole,

prinzipiell sollte man mit den Ingwerdosen den Rücktritt antreten, wenn die Beschwerden abgeklungen und sich eine Besserung eindeutig manifestiert hat. Ob das so ist, kann nur vor Ort, am besten durch den TA, geklärt werden.

Ich habe Deine Geschichte nicht mehr so genau in Erinnerung, aber bei Dir war es doch so, glaube ich, dass diese Entzündungen immer wiederkehren?!? Daher ist die Frage, ob Du generell auf die entzündungshemmende Wirkung des Ingwers (gänzlich) verzichten kannst. Ich denke, nicht. Du kannst aber versuchsweise in kleinen 3-5 g-Schritten die Dosis herunterfahren. Du musst das in Etappen tun und das Resultat stets eine Weile beobachten. Stellen sich die Beschwerden wieder ein (reicht die entzündungshemmende Wirkung des Ingwers also nicht mehr aus), solltest Du wissen, bei welcher Ingwerdosis das geschah. Du könntest dann die Dosis von hier aus wieder leicht erhöhen und versuchen, ob die Wirkung dann ausreicht. Beispiel: Du hattest wieder Probleme bei 20 g Ingwer, dann versuche es mit 25 g. Eventuell reicht das als dauerhafte „Erhaltungsdosis“ (unter günstigen Bedingungen) aus – statt der 40 g zur Zeit. Da Du ja, glaube ich, auch aktiv huforthopädische Massnahmen durchführst, könnte sich in der Tat inzwischen die Gesamtlage etwas geändert haben?!?

Vergiss aber nicht: Dauerhaft Ingwer ist allemal besser als ein stetig wiederkehrender Entzündungsschub! Jede Entzündung ist enorm schädlich, vor allem auf Dauer. Auch die Belastung sollte dem Rechnung tragen. Eine Überforderung kann dazu führen, dass Beschwerden auch noch bei 40 g Ingwer wieder auftreten. Hier kann nur der Pferdebesitzer selber die Entscheidung treffen, denn nur ER kennt sein Pferd wirklich aus dem "Eff-Eff" und weiß, was er (noch) zumuten kann/darf. Indiz für eine Überforderung kann sicherlich z. B. sein, wenn die bislang erfolgreiche Ingwerdosis (in Deinem Fall) plötzlich nicht mehr ausreicht.

Grüsse
Guido
Gesendet: 10:15 - 21.11.2006 | :: Edit | ::Delete

Danke Guido
stimmt die Beschwerden kommen immerwieder, blos hat man nie gewusst was es war und ins blaue Therapiert.
Überlastet wird meiner gerade bestimmt nicht (grins) 1x die Woche gerade 11/2 std. im Schritt und ansonsten Koppel mit dem Tierarzt ist abgesprochen im Frühjahr wieder langsam anzufangen und hoffen das der neue Beschlag und die Ruhephase das "Problem" beseitigt haben.
Es ist aber gut zu Wissen das ich den Ingwer notfalls bis an sein Ende füttern kann.
Nicole
Gesendet: 13:32 - 21.11.2006 | :: Edit | ::Delete

... nur dran denken, bei Dauergabe: "So viel wie nötig, so wenig wie möglich." Beim Ingwer bewegen wir uns im Grämmchen-Bereich zwischen Wirkung und Nicht-Wirkung.

Daher lohnt stets ein sehr sorgfältiges Ermitteln der wirklich (!) benötigten Dosis.

Grüsse
Guido
Gesendet: 08:07 - 24.11.2006 | :: Edit | ::Delete

Danke Guido
werde mich dran halten.
Nicole
Gesendet: 20:46 - 14.12.2006 | :: Edit | ::Delete

Hallo Guido, ein kleiner Zwischenbericht.
Mein Hafi läuft inzwischen im Schritt Bergauf,Bergab und auf der Ebene Lahmfrei, nur am Anfang lahmt er noch etwas, was sich aber nach 4-5 Metern gibt. Auf der Koppel tobt er auch schon wieder rum und gallopiert sogar auf der Koppel bergab, wenn es wieder in den Stall geht. An der Hand (leider auf Asphalt)trabt er von alleine an und geht dabei auch lahmfrei. Er bekommt aber weiterhin die vom Tierarzt verordnete Schrittkur beim Reiten und Fahren bis zum Frühjahr.
Nicole
Gesendet: 09:54 - 15.12.2006 | :: Edit | ::Delete

... prima, ich denke, dass Dein Hafi sich mit diesem ersten leichten "Anlauf"schmerz durchaus arrangieren kann, wobei auch das sicherlich von Tag zu Tag unterschiedlich ausfallen dürfte. Vielmehr erfreulich ist der freiwillige Übergang zum Trab - das macht kein Pferd mit erheblichem schmerzhaften Handicap.

Achte weiter auf die richtige Dosis, damit sich so selten wie möglich Entzündungsschübe einstellen können.

Grüsse
Guido
Gesendet: 10:51 - 31.01.2007 | :: Edit | ::Delete

Hallo Guido,
ich wollt mich mal wieder melden.
Meinem Hafi geht es gerade richtig gut. Am 6.Januar hat er als Handpferd einen 4 Stunden Ritt mitgemacht und war so gut drauf das er sogar an der Hand angaloppiert ist und sich auf ein Wettrennen mit der Stute meines Mannes eingelassen hat. Am nächsten Tag ist er zwar sehr schlecht aus der Box gelaufen, was allerdings wohl mehr Muskelkater war, denn 2 Tage später ist er wieder komplett lahmfrei gewesen. Er hat beim letzten Beschlag vorne Ledersohlen reinbekommen und wird gerade vor der Kutsche gearbeitet wo er einwandfrei läuft (Schritt,Trab). Ich hab die Ingwerdosis gerade auf 30 gr. pro Tag reduziert und schau mal wie er weiter läuft.
Nicole
Gesendet: 11:04 - 01.02.2007 | :: Edit | ::Delete

Hallo Nicole,

richtig, versuche bis zur "Schmerzgrenze" zu reduzieren, um die Dauerbelastung durch die Ingwerscharfstoffe so minimal wie möglich zu halten. Erlebst Du einen Rückfall oder Rückschlag, wäre das zwar unangenehm, aber auch nicht eine Katastrophe, da Du von dieser Marke aus wieder neu dosieren kannst.

Ich plädiere bekanntlich dafür, lieber diesen Rückschlag hinzunehmen, als dem Pferd unnötige Zusatzdosen Ingwer zuzumuten, besonders dann, wenn wir eine Dauergabe einsetzen müssen.

Kutschbetrieb möglichst sparsam betreiben, da hier ein nicht ganz gesundes Pferd im gesamten Bewegungsapparat erheblich belastet wird und gerade in dieser Einsatzart sich das Pferd viel zu exzessiv selber antreibt und ggf. über Gebühr fordert, was im normalen Reitbetrieb seltener der Fall ist.

Grüsse
Guido
Gesendet: 20:35 - 19.03.2007 | :: Edit | ::Delete

Hallo Guido,
ich bin immernoch bei den 30 gr. Ingwer. Mit weniger läuft er nach 2-3 Tagen schlechter und entlastet das Bein auch wieder mehr. Vor dem Sulky/Gig läuft er sehr gemütlich, gemütlicher wie unterm Sattel, da spielt er gerade ein bisschen HB-Männchen und will jede Gelegenheit zum Rumspinnen nutzen. Ich hab ihm letzte Woche den gefallen getan und ihn rennen lassen, er hat nicht mal stark geschwitzt nach 2 Std. Gelände mit, für ihn, viel Trab und 2 mal Vollgas-Galopp. Am nächsten Tag lief er erwartungsgemäß schlechter, was sich aber die nächsten Tage wieder besserte.
Ich werd mich wieder melden, wenn es etwas neues gibt.
Gruss Nicole
Gesendet: 10:40 - 21.03.2007 | :: Edit | ::Delete

Hallo Nicole,

Danke für Deine aktuellen Infos. Das Problem bei Deinem Energiebündel ist sicher, dass er sich oft viel mehr Kapriolen zutraut als er eigentlich aufgrund bestehender Einschränkungen verträgt.

Hier solltest Du weiter versuchen, ein wenig gegenzusteuern, auch wenn das oft sehr schwer fällt. Der Preis ist sonst immer zu hoch, den Dein Hafi nach seinem Bewegungsexzess zahlen muss.

Grüße
Guido

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