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 Forum Index —› Meine Rasse ist klasse! —› Haflinger
 


Autor Mitteilung


Gesendet: 06:20 - 31.03.2005 | :: Edit | :: Move | :: Delete | :: Close | :: Re-Open

vielleicht sind hier ja noch andere hafi-fans? ich war bis vor kurzem eigentlich gar keiner. fand hafis doof und alle sehen so gleich aus *g*. kümmer mich grad um den hafi meiner schwester und ich bin schon fast überzeugt *g*. zuerst müssen wir sie wieder fit bekommen (lahmt gerade) und dann müssen wir an ihrem 2. problem arbeiten, sie läuft gerne mal schneller als es dem reiter lieb ist. aber sie arbeitet super mit, voll konzentriert und ist sehr verschmust. mag sie echt gerne.
Gesendet: 10:18 - 31.03.2005 | :: Edit | ::Delete

Sehr viel Erfahrung mit Haflingern hat vor allem Tierheilpraktikerin Claudia Nehls, die in der pferdeglueck-Redaktion mitarbeitet und unter "Pferde-Heilkunde" ihre Beiträge veröffentlicht. Dort ist auch der Link zur Kontaktaufnahme mit Claudia Nehls.
Gesendet: 08:54 - 09.06.2005 | :: Edit | ::Delete

Hallo!

Ich habe seit 16 Jahren einen Haflingerwallach (der jetzt 23 Jahre alt ist), vom alten, schweren Schlag und 1,50m groß. Da er nun in die Jahre gekommen ist, war ich seit über einem Jahr bereits auf Nachwuchspferd- Suche. Ich suchte eigentlich ein großes Warmblut- und habe mir im April ein Shire-Horse -Hengstfohlen gekauft!! Ich hab ihn gesehen- und wollte ihn oder gar keinen. Noch dazu ist er gescheckt, obwohl ich keine Schecken mag, ich wollte unbedingt einen großen Schimmel. Wo die Liebe hinfällt....
Was ich damit sagen möchte, ist eigentlich, daß man sich gar nicht auf eine spezielle Rasse festlegen sollte. Ich würde mir auch jederzeit wieder einen Haflinger kaufen, nur leider ist es heutzutage schwer geworden, schöne, ursprüngliche Haflinger zu bekommen. Ich kann nach 16 Jahren jedenfalls nur gutes über diese Rasse sagen, und man soll auch nicht auf die allgemeine Meinung hören, daß Haflinger nicht turniertauglich seien und Kutsch- und Kinderponies sind. Durch ihre angeborene Dickköpfigkeit können sie nämlich unter Umständen auch schwierig werden (an meinem Wallach sind schon sehr gute Reiter gescheitert, die vorher über ihn gelacht haben)! Und gerade diese Eigenheit macht sie sehr liebenswürdig- ein Hafi weiß, was ER will, und das führt manchmal zu
"Diskussionen" zwischen Reiter und Pferd. Ansonsten ist die Rasse wirklich sehr robust und problemlos in der Haltung, sie sind sehr gute Futterverwerter (gerade im Sommer sind die meisten sehr übergewichtig*grins*), sie lernen sehr schnell und arbeiten meistens, wenn sie Lust haben, auch begeistert mit! Über Shires kann ich jetzt noch nicht soviel sagen, außer, daß mein kleiner Hengst mit 11 Monaten schon so groß ist wie mein Hafi..... Vielleicht kann hier jemand etwas über Shires erzählen?

Gruß, Kiska
Gesendet: 20:42 - 07.07.2005 | :: Edit | ::Delete

Hallo,

mein Pony hat ein Achtel Haflinger. Auch wenn ich Haflinger ansich für sehr hübsche Pferde halte, die trotz ihres merkwürdigen Rufs richtige Charakterpferde sind, bin ich nicht glücklich über diesen Anteil. Denn von ihm kommen (vermutlich) die Hufprobleme, sprich die schlechte Hornqualität. Die anderen Anteile sind ein Achtel Araber, drei Viertel Welsh Cob. Weder von Arabern noch von Welsh Ponies kenne ich aus eigener Erfahrung oder aus meinem direkten Umkreis "Hufqualitätsprobleme", andereseits kenne ich nicht einen "hufgesunden" Halflinger. Auch die gespaltene Kruppe rechne ich zum Haflinger-Erbe.

Dennoch mag ich natürlich mein Partbred, aber an manchen Tagen, wenn ich wieder an den Hufen herumwerkel, dann grolle ich dem verantwortungslosen Züchter, der seine Arabohaflingerstute von einem Welsh decken ließ, nur um Deckkosten zu sparen (er war der Hengsthalter).

Was schön ist: Einen Haflinger erkennt man immer! Und das spricht stark für die Zucht, finde ich.

Grüße, Christiane
Gesendet: 22:16 - 07.07.2005 | :: Edit | ::Delete

Hallo Christiane,
die Haflinger, die ich kenne, haben eigentlich keine Probleme mit der Hornqualität.
Viele Grüße
Stefan
Gesendet: 06:09 - 08.07.2005 | :: Edit | ::Delete

Hallo Stefan,

schade, dass die nicht zu den Ahnen meines Ponys gehören ;).

Meine statistische Grundlage sind 10 Haflinger, von denen 8 auffallende Probleme hatten/haben. Von den beiden anderen habe ich bei einem nicht so sehr auf die Hufe geachtet, da der Wallach allgemein stark vernachlässigt war, der zehnte Hafi ist noch sehr jung. Ist natürlich nicht gerade repräsentativ, führt bei mir aber dazu, dass ich die Hände von Hafis lasse.

Bis auf den vernachlässigten Wallach sind auch alle Hafis beschlagen gewesen, da sie ohne Eisen nicht laufen konnten (ein Indiz, möglicherweise, dass deren Besitzer auch nicht so richtig Lust hatten, sich vorsorglich um die Pferde zu kümmern?). Dann hätte ich also keine Haflinger mit schlechten Hufen, sondern Haflingerbesitzer mit schlechten Kenntnissen/Sitten kennengelernt. (Ist aber auch nicht repräsentativ !)

Grüße, Christiane
Gesendet: 07:20 - 08.07.2005 | :: Edit | ::Delete

Hallo nochmal,

ich habe über die Hafi-Besitzer nachgedacht und komme zu dem Schluss, dass es mehrheitlich nicht an ihnen lag, da ich die meisten von ihnen als sehr kompetente Pferdeleute kennen gelernt habe.

Vielleicht sollte ich mal in die Alpen fahren, um propergesunde Hafis en masse zu entdecken (und um dann meine persönliche Statistik zu falsifizieren).

Grüße, Christiane
Gesendet: 22:19 - 08.07.2005 | :: Edit | ::Delete

Hallo Christiane,
vielleicht hängt es ja wirklich vom ersten Jahr der Aufzucht ab. Dieses Jahr ist ja vermutlich das wichtigste. Wenn der Boden da hart ist, könnte ich mir vorstellen, daß die Hufe auch im späteren Leben gut sind.
Viele Grüße
Stefan
Gesendet: 10:16 - 12.08.2005 | :: Edit | ::Delete

Hallo, seit ich relativ viel mit Hafi´s zu tun habe, habe ich ihre Qualität schätzen gelernt.
Ob Therapie oder Voltigieren mit den Kleinen, alles kein Problem.
Wenn mein Warmblüter mal in Rente muss, kauf ich mir einen Haflinger.
Gesendet: 23:23 - 26.06.2008 | :: Edit | ::Delete

Eigentlich war ich ja auch kein "Hafi-Fan". Zu viele mit Araberblut hochgezüchtete "schicke" Haflinger hatten mich in diversen Reitschulen und Reiterfreizeiten das Fürchten gelehrt.
EIgentlich hatte ich mich ja in die Isländer verguckt und wollte unbedingt mal einen Tölter-Dunkelfuchs mit hellem Behang...
Geworden war es dann ein mausgrauer kleiner Dreigänger-Isi, den ich heiss geliebt habe, der aber ständig krank war. Zu diesem stiess durch einen Zufall (aber das ist eine andere Geschichte)vor vielen Jahren ein Thüringer (ja, ein waschechter aus Meura ). Damals kaufte den Hafi eine Freundin, 2,5-jährig, angeritten, von 80 Jungpferden des Jahrganges mit auserwählt und mit 4 Mitbewerbern zur Hengstkörung geschickt, dort war er (sollte ich sagen "zum Glück"? ) durchgefallen und wir sagten uns: "Das isser!"
Das sollte IHR Pferd zum Wiedereinstieg nach schlechten Erfahrungen werden. Er hat "auch" 18% Araberblut, ist aber eher vom alten Schlag, recht stabil, aber noch nicht wie die Schwarzwälder Füchse gebaut, 1,43m, ruhiger Charakter, zwar stur, aber das ist ja nicht immer verkehrt..
Inzwischen sind viele Jahre ins Land gegangen, der Isländer lebt inzwischen auf einem schönen Reiterhof mit vielen verschiedenen Pferden und Ponies auf viiieeel Koppel-und Auslaufplatz und mit vielen Mädels, von denen sich immer eine fndet, die ihn heiss und innig liebt und ihn betüddelt und der Hafi, ja, der ist geblieben.
Er hat mit mir die "Spaziergängerphase" überwunden, in der ich auf Grund von verhakten Wirbeln nicht mehr Reiten konnte und schon dachte, ich muss meinen Traum, eine Weiterbildung zum Reittherapeuten an den Haken hängen, er ist oft mit mir umgezogen, wenn wir da, wo wir waren nicht bleiben konnten, zumal ich zeitweise aus beruflichen Gründen etwas wenig Zeit für ihn hatte, und er hat nie etwas krumm genommen.
Er ist MEIN absolutes Verlaßpferd, auf dem ich mich auch noch sicher fühle, wenn es mir nicht so gut geht.
Klar har er einen dicken Kopf und will manchmal ganz anders als ich, aber das lässt sich schnell klären, indem ich ihm sage, dass ich immer noch in unserer Beziehung die Richtung angebe, dann ist er wieder zufrieden.
Ich liebe die Bodenständigkeit, die er ausstrahlt und danke für die 5 Jahre, die er mir nun inzwischen als Therapiepferd bei meiner Arbeit mit verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen treu und zuverlässig zur Seite steht.
Nur einen Tick hat der viele Wechsel mit sich gebracht: Wenn wir die Pferdeherde, besthend aus 4 Friesen und meinen Hafi, mit einem Hänger irgendwo hinverfrachten, muss er immer "in der Mitte" gefahren werden, denn wenn er alleine ist, befällt ihn die Angst, ich glaube, er möchte einfach nicht nochmal die Herde wechseln müssen. Wenn wir dies beachten, ist alles kein Problem, auch alleine Ausreiten funktioniert wunderbar.
Ich hoffe, "mein Dickerchen" bleibt mir - und meinen Therapiekindern - noch lange erhalten!

ilka :)
Gesendet: 13:03 - 27.06.2008 | :: Edit | ::Delete

Hallo Ilka,

wenn Du magst und Lust hast: Schreib' doch mal die Geschichte Deines Pferdes etwas länger auf, mit Foto, und schicke diese Geschichte uns. Sie käme dann in den redaktionellen Teil unter "Pferdegeschichten".

Grüße
Guido

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