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 Forum Index —› Architektur allgemein —› Wiederaufbau Stadtschloss Berlin
 


Autor Mitteilung
F. Schinkel
Mitglied

Beiträge: 119


 

Gesendet: 14:50 - 24.06.2003

Hier ein paar interessante Vor- und Nachkriegsfotos des Stadtschlosses:

1. Die Westfassade:

Bei Nacht:

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Das Eosanderportal:

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Das Eosanderportal nach dem Krieg kurz vor der Sprengung (siehe ausgebrannte Kuppel:

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2. Die Lustgartenfassade:

Bei Nacht:

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..und kurz vor der Sprengung.
im Inneren erkennt man noch den Stuck vom Schlüterschen Rittersaal:

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3. Die Südfassade (Schloßplatzfassade)

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und kurz vor der Sprengung:

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Verglichen mit dem Charlottenburger Schloß war das Stadtschloß relativ gut durch den Krieg gekommen.
Die größten Schäden entstanden erst, als die Russen für ihren Propagandafilm "Schlacht um Berlin" das schloß mit echten Granaten unter dauerbeschuß nahmen und auch in den erhaltenen Innenräumen vor laufender Kamera marmorne Statuen und Treppengeländer (u.a. Schlüters Gigantentreppe) mit Hämmern und Maschinengewehrsalven zerstörten.
F. Schinkel
Mitglied

Beiträge: 119


 

Gesendet: 16:26 - 24.06.2003

Abschließend noch ein paar Innenansichten, vor und nach dem Krieg:
Schlüters Gigantentreppenhaus:

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und kurz vor der Sprengung, interessant ist der Blick in den darüberliegenden Schweizer Saal:
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Die Marmortreppe im Südflügel , die den Krieg überlebte, soll leider nicht rekonstruiert werden:
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Hier die Weiße Saal Treppe, die ebenfalls den Krieg überlebte:
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Der Weiße Saal vor dem Krieg:
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und nach dem Krieg:
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Die Schloßkapelle hatte den Krieg, bis auf die goldenen Mosaike in der Kuppel, überlebt.
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Schlüters Rittersaal:

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und vor der Sprengung:
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Der Parolesaal:
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und vor der Sprengung:
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Der Elisabethsaal:
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und vor der Sprengung (die folgenden 3 Bilder wurden 1950 aufgenommen!):
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Abschließend kann man nur sagen, daß ein Wiederaufbau damals sehr gut möglich gewesen wäre. Selbst im ausgebrannten Teil des Schlosses existierten alle Säle noch, nur die hölzernen Decken fehlten!
Oliver
Senior-Mitglied

Beiträge: 491


 

Gesendet: 17:39 - 24.06.2003

Das Schloss war schon beeindruckend.
Vor allem die Ausmaße dieses riesigen
Bauwerkes lassen einem den Atem stocken.
Der britische Buckingham-Palast
ist gar nichts dagegen. Dieser würde
sicher 4mal bequem im Schloss unter-
kommen.
Ausserdem kann man auf den Fotos auch
die wahre Größe der Fenster recht gut
abschätzen. Sind sie doch 9m groß.
Anonymous


 

Gesendet: 19:29 - 24.06.2003

mensch war da noch viel erhalten nach dem 2. weltkrieg!
der weisse saal war ja fast in ordnung!
welche Räume sollen denn rekonstruiert werden? ich hoffe doch, so viele wie möglich!!
F. Schinkel
Mitglied

Beiträge: 119


 

Gesendet: 08:50 - 25.06.2003

Hallo.
Soweit ich weis sollen einige Räume zuerst nur in den Abmessungen wiederentstehen. Die Wiederherstellung der Pracht wird den späteren Generationen vorbehalten sein. Deutschland ist schließlich nicht so reich wie Polen oder Rußland, denn dort konnte man es sich leisten das Innere direkt zu rekonstruieren!

Folgende Räume wird es vielleicht irgendwann einmal wieder geben:

Schlüters Gigantentreppe

Die gesamten Paradekammern im 2. Stock an der Lustgartenseite vom Schweizer Saal bis zur großen Bildergalerie. (Der größte Saal des Schlosses, der Weiße Saal, wird wohl nicht rekonstruiert werden)

Der Elisabethsaal

Der große Säulensaal

Der große Pfeilersaal
Antiquitus
Moderator

Beiträge: 943


 

Gesendet: 11:18 - 25.06.2003

auf diesen vergleichsbildern sieht man mal wieder schön, wie einfach man nach dem krieg vieles hätte rekonstruieren können, wenn man nur gewollt hätte.
traurig, das ganze.
luciensteil
Novize

Beiträge: 38


 

Gesendet: 13:21 - 28.06.2003

Ein interessanter Beitrag zum Thema Rekonstruktion/ Rekonstruktivismus...Obschon der Artikel von 2002 ist hat er eine dauerende Aktualität und sollte gerne auf der APH geplanten Webseite unbedingt verlinkt werden!!

http://www.ghb-online.de/de/content/berliner_schloss/showstory.php4?article_id=30&cat_id=0
mathias
Senior-Mitglied

Beiträge: 315


 

Gesendet: 17:42 - 30.06.2003

An alle Interessierten:

Wer sich zur aktuellen Dresdner Stadtplanung (Neumarkt, Kellerabriss, Beseitigung archäologischer Funde, Neustädter Markt, Kulturpalast etc.) äußern will, kann an den Beigeordneten für Stadtentwicklung, Herbert Feßenmayr schreiben:

Landeshauptstadt Dresden
Geschäftsbereich Stadtentwicklung
Beigeordneter Herbert Feßenmayr
Postfach 120020
01001 Dresden

Telefon-Nr. Feßenmayr:
0351-4884240
E-Mail: [email protected]

Auch ein Artikel in der Sächsischen Zeitung informiert über die geplante Beseitigung archäologischer Funde am Neumarkt:

http://www.saechsischezeitung.de/nachrichten/artikel.asp?id=496820
mathias
Senior-Mitglied

Beiträge: 315


 

Gesendet: 20:42 - 03.07.2003

Hier ein aktuelles Interview zum Schloss mit Wilhelm von Boddien in der "Welt":

http://www.welt.de/data/2003/07/04/127957.html

Seit dem Bundestagsbeschluss für den Wiederaufbau des Schlosses ist jetzt ein Jahr vergangen. Boddien ist voller Optimismus. Die augenblickliche Stille in den Medien zum Schloss ist förderlich für die derzeitigen Vorbereitungen. 2010 soll das Schloss jedenfalls stehen, es kann aber auch 2015 werden.
Paul
registriert

Beiträge:


 

Gesendet: 21:59 - 03.07.2003

Wer hat so ein Stehvermögen,
wie Herr von Boddien?
Diesem Mann würde ich die Aktentasche von Bargteheide nach Berlin tragen, abgesehen davon, daß er es nur zulassen würde, wenn er sich davo einen Werbeeffekt verspräche.

Wie viel Stehvermögen haben wir?
Was nur ein einzelner bewirken kann, zeigt uns Herr von Boddien.


Vielen Dank auch mal wieder an Herrn Haubrich (Lucien, es wäre schön, wenn Sie uns wirklich mal miteinander bekannt machen) und an Mathias.

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