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 Forum Index —› Ingwer-Forum: Anwender helfen Anwendern —› Chronisch obstruktive Bronchitis
 


Autor Mitteilung


Gesendet: 21:43 - 16.03.2013 | :: Edit | :: Move | :: Delete | :: Close | :: Re-Open

Hallo

Mein 10jähriger Eselwallach leidet unter Cob. Vor ca 2 Wochen habe ich nun die Fütterung mit Ingwer und Schwarzkümmelöl begonnen. Die Anfangsdosis lag bei 2g Ingwer und wurde von mir nun Stück für Stück auf 4,5g erhöht. Mein Esel akzeptiert das Karotte/Ingwergemisch mit Schwarzkümmelöl sehr gut. Da ich bisher noch keine Verbesserung seiner Beschwerden festtellen konnte würde ich gerne Schrittweise erhöhen, bin mir jedoch unsicher wie hoch ich mit der Dosis gehen kann. Auch ist mir aufgefallen, daß er nun nach 2 Wochen Ingwer vermehrt hustet, ist das eher ein Zeichen dafür, daß sich der festgesetzte Schleim löst?

Viele Grüsse
Carmen
Gesendet: 07:40 - 17.03.2013 | :: Edit | ::Delete

Hallo Carmen,

ich habe vor allem ein Problem damit, zu erkennen, wo die hilfreichen Ansätze der Ingwergabe in diesem Fall liegen sollen, sieht man von vielleicht einigen vitalisierenden und mobilisierenden Einflüssen des Ingwers einmal ab.

Vielleicht hat THP Claudia noch einen Tipp, ich persönlich weiß nur aus Erfahrung, dass das Hauptaugenmerk bei diesem komplexen und auch sehr unberechenbaren Beschwerdebild auf die bestmögliche Optimierung bei Haltung und Fütterung liegen muss, flankiert von ggf. nötigen beschwerdelindernden Maßnahmen. All das dürftest Du aber bestimmt schon umgesetzt haben.

Sehr angenehm sollen auch Meerrettich-Kuren sein, damit heilt und kuriert man zwar auch keine COB, aber als unterstützendes Moment sollte man das einmal ausprobieren, sobald frischer (!) Meerrettich verfügbar ist (den man auf Vorrat als geriebenen Vorrat zur Not auch für einen kurzen Zeitraum einfrieren kann).

Grüße
Guido

Gesendet: 08:54 - 17.03.2013 | :: Edit | ::Delete

Hallo Guido

Danke für Deine Antwort.
Hätte vielleicht erwähnen müssen, daß mein Esel in Offenstallhaltung lebt, nasses Heu bekomm, homöopathisch unterstützt wird, Kräuter und Schwarzkümmelöl bekommt.
Als ich ihn mit COB gekauft habe war er bei einer Atemfrequenz von 60.
Mittlerweile atmet er sich um einiges leichter und hat liegt im durchschnitt bei ca 30 Atmemzügen pro Minute.
Von daher alles gut, er sondert auch "nur" durchsichiges Nasensekret aus den Nüstern ab.
Nur den Husten bekomme ich nicht in den Griff.

Auf den Ingwer wurde ich durch eine Bekannte augmerksam, die mir von einem Pferd erzählte,ebenfalls an COB erkrankt, daß durch den Ingwer eine deutliche Erleichterung der Symptomatik erfuhr und sich der Husten einstellte.
Ich selbst habe dann im Internet gelesen, daß sehr viele Pferde bei COB mit Ingwer behandelt werden.
Deshalb kam ich auf die Frage der Dosierung.
HAb ich da nun etwas falsch verstanden?

Abenfalls vergessen zu erwähnen, mein Eselchen ist ca 200kg schwer.

Liebe Grüsse
KAthy
Gesendet: 08:55 - 17.03.2013 | :: Edit | ::Delete

Hallo Guido

Danke für Deine Antwort.
Hätte vielleicht erwähnen müssen, daß mein Esel in Offenstallhaltung lebt, nasses Heu bekomm, homöopathisch unterstützt wird, Kräuter und Schwarzkümmelöl bekommt.
Als ich ihn mit COB gekauft habe war er bei einer Atemfrequenz von 60.
Mittlerweile atmet er sich um einiges leichter und hat liegt im durchschnitt bei ca 30 Atmemzügen pro Minute.
Von daher alles gut, er sondert auch "nur" durchsichiges Nasensekret aus den Nüstern ab.
Nur den Husten bekomme ich nicht in den Griff.

Auf den Ingwer wurde ich durch eine Bekannte augmerksam, die mir von einem Pferd erzählte,ebenfalls an COB erkrankt, daß durch den Ingwer eine deutliche Erleichterung der Symptomatik erfuhr und sich der Husten einstellte.
Ich selbst habe dann im Internet gelesen, daß sehr viele Pferde bei COB mit Ingwer behandelt werden.
Deshalb kam ich auf die Frage der Dosierung.
HAb ich da nun etwas falsch verstanden?

Abenfalls vergessen zu erwähnen, mein Eselchen ist ca 200kg schwer.

Liebe Grüsse
Carmen
Gesendet: 17:17 - 17.03.2013 | :: Edit | ::Delete

Hallo,
Ingwer hat ganz bestimmt viele gute Eigenschaften, jedoch sehe auch ich den Zusammenhang zu einer COB keineswegs. Ich kann mir eher vorstellen, dass die Symptome durch die Schärfe des Ingwers verschlimmert werden und der Husten bzw. insbesondere der Hustenreiz durch Ingwer zunimmt.
COB ist ein Schwerpunkt im Tierheilkundezentrum und wir haben zahlreiche Informationen, Tipps, Hilfestellungen und Behandlungsansätze auf unserer Homepage veröffentlicht. Es würde zu weit führen, diese auch nur ansatzweise hier aufzuzählen; daher hier der Link zu den Details: http://www.tierheilkundezentrum.de/pferdekrankheiten/pferdehusten-husten-pferd-bronchitis-pferd-asthma-pferd-daempfigkeit-pferd-daempfiges-pferd/[url][/url]
Gesendet: 18:28 - 17.03.2013 | :: Edit | ::Delete

Danke Claudia

Auf Deiner Hompage sind sehr wertvolle Tipps, habe sie vor längerer Zeit schon gelesen und vieles umgesetzt.

Warum Ingwer bei COB nicht helfen sollte, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Es wird ihm doch auch schleimlösende Wirkung nachgesagt und auch bei uns Menschen bei Erkältungen erfolgreich eingesetzt.
Mh, dachte ich würde meinem Esel zu den schon durchgeführten Maßnahmen etwas Gutes tun.
Werd Meerrettich probieren, vielleicht hilft er noch gegen den restlich verbleibenden Husten.

Danke
Grüße
Carmen

Gesendet: 07:19 - 18.03.2013 | :: Edit | ::Delete

Hallo Carmen,

Du musst bei diesen Internet-Erfolgsmeldungen immer sehr kritisch sein und bleiben. Es gab Phasen, da glaubte man, nahezu alles mit "Ingwer behandeln zu können" und glaubte auch, bei jedwedem Einsatz seien "Erfolge erzielt worden" (Stichwort: Ingwer-Hype). Oftmals sind diese Erfolge aber kosmetischer Natur, will heißen: Der komplexe Zusammenschluss vieler wertvoller sekundärer Pflanzenstoffe kann in Einzelfällen in der Tat zu einer Verbesserung des Allgemeinbefindens führen, was dann auch letztendlich zu einem positiven Gesamterscheinungsbild führt.

Leider ist das gerade bei chronischen Beschwerden oft nur von überschaubar kurzer Dauer, denn nicht bei jedem Pferd kann man dauerhaft in den erforderlichen "Dosen" Ingwer einschmeissen. Irgendwann stellt sich also die Ernüchterung ein, die "Erfolgsmeldung" aber wurde bereits ins Internet posaunt, wo sie weiter kolportiert wird. Und das Internet "vergisst" nun mal nichts. Niemand aber wird sich die Blöße geben und nachschieben: 'Sorry, da war zwar kurzfristig ein Erfolg, aber nur kurzfristig.'

Ich kenne diese Erfolgsmeldungen. Fasst man aber genauer nach und will man konkrete Beschreibungen und Beschwerdebilder, kommt oft nichts. Dann hat man irgendwo irgendwie mal was gehört. Dass Ingwer bei COB die teils massiven Beschwerden drastisch lindert, halte ich eher für ein Gerücht.

Mit anderen Worten: Wenn Du wirklich das Potenzial von Ingwer nutzen willst, versuche es durchaus, dagegen spricht nichts. Und sollte es bei COB nachprüfbare und nachweisbare Erfolge geben, so würden uns diese Infos natürlich sehr interessieren. Fasse lieber in den Einzelfällen mal ganz konkret nach, was wirklich sich dahinter verbirgt. Dabei ist auch wichtig, ob nicht parallel zur Ingwergabe auch andere Bedingungen geändert wurden, die letztendlich viel stärkere positive Einflüsse hatten, weil man sich durch die Ingwergabe viel intensiver mit weiteren Optimierungsfragen beschäftigt hat.

Wenn Dein Eselchen den Ingwer gut verträgt und dadurch die anderen positiven Maßnahmen sinnvoll flankiert werden, kannst Du, wenn Du das Ingwer-Experiment durchführen möchtest, durchaus probeweise die Ingwermenge zeitweilig bis 8 bis 10 g in kleinen Schritten erhöhen. Wobei die Pausen lange genug sein sollten bis zur nächsten Erhöhung, um Veränderungen beobachten zu können. (Wie schon gesagt: Ich persönlich würde in Deinem Fall, wenn schon Kräfte aus der Natur, dem Meerrettich von seiner Wirkweise her die stärkere wohltuende Kraft nachsagen wollen.)

Dabei, nochmals, achte darauf, dass der Wunsch nicht Vater des Gedankens wird. ;-) Denn, wem sage ich das: COB korrespondiert ständig mit dem wechselnden Tagesgeschehen und es muss nicht der Ingwer sein, der vorübergehend Beschwerden abklingen lässt...

Grüße
Guido

Gesendet: 19:55 - 18.03.2013 | :: Edit | ::Delete

Hallo Guido

War heute in mehreren Supermärkten unterwegs um mir Meerrettich zu besorgen. Leider gibt es wohl in dieser Jahreszeit keinen mehr zu kaufen. So sagten mir zumindest die Verkäufer.
Werde mein Glück noch am Wochenmarkt versuchen.

Die Ingwergabe behalte ich dennoch bei, da mein Esel ihn wirklich sehr gerne frisst und sich täglich darauf freut. Er merkt wohl, das es ihm gut tut, auch wenn davon der Husten nicht geheilt wird.

Ich werde weiter berichten.

Grüsse
Carmen
Gesendet: 07:29 - 19.03.2013 | :: Edit | ::Delete

... sobald die saisonalen Produkte verfügbar sind, hast Du in der Tat die besten Chancen auf dem Wochenmarkt. Dann solltest Du gleich eine mehrwöchige Kur starten, und immer stets frischen geriebenen Meerrettich geben. Desto frischer, desto gehaltvoller, desto wohltuender.

Grüsse
Guido
Gesendet: 11:15 - 23.08.2013 | :: Edit | ::Delete

Hallo Eseltraum, ich habe ein wirksames Mittel gegen COB - bitte PM
GlG Bine

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Chronisch obstruktive Bronchitis

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