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Autor Mitteilung


Gesendet: 21:20 - 15.11.2012 | :: Edit | :: Move | :: Delete | :: Close | :: Re-Open

Hallo
Mein Pferd hatte sich im Feb.12 verteten und in der Klinik kam nach einigen Untersuchungen Fesselträgerursprung Sehenschaden heraus, wurde alles gemacht was in diesem Fall so dran ist, Sehne o.K. Im Herbst vorsichtiges antrainieren, Pferd lahmt aber immer noch, erneute Untersuchung ergab eine AortenThrobose (reitender Thrombus)
Wurde bereits 2 Infusionen gemacht,hilft Ingwer weil blutverdünnent und schmerzstillend?? Und wenn in welcher Dosierung?
Gesendet: 07:51 - 17.11.2012 | :: Edit | ::Delete

Bitte stets im Hinterkopf halten: Es ist sicherlich mit großer Wahrscheinlichkeit zu sagen, dass verschiedene Substanzen der Ingwerpflanze auch blutverdünnend wirken, seriös und umfassend genug wissenschaftlich verifiziert ist das aber natürlich nicht. Somit kann weder eine (seriöse) Aussage gemacht werden, unter welchen Umständen und bei welcher Ingwermenge die erwünschte Blutverdünnung zu erwarten ist. Geschweige denn, kann diese Wirkung auch noch "therapeutisch zielgerichtet" gesteuert werden! Alle anderen Aussagen sind somit Unfug.

Fakt ist, dass das geschilderte Beschwerdebild schon mal sehr individuell betrachtet werden muss. In jedem Einzelfall stellt sich das Problem anders da. Du solltest mit dem TA einmal beraten, ob er es in Deinem individuellen Fall als sinnvoll betrachtet, die entzündungshemmende und blutverdünnende Wirkweise des Ingwers parallel zu testen. Auf keinen Fall sollte das kombiniert werden mit konventionellen Maßnahmen, da hier ggf. Wirkungen in unerwünschtem Umfang potenziert werden!

Sollte der Arzt mitspielen, empfehle ich die zaghafte und vorsichtige Gabe von BIO-Ingwerpulver (wenige Gramm/Tag anfangs). Dann zeigt sich, ob das Pferd Ingwer akzeptiert und verträgt. Dann wären rund 15 g/Tag eine erste denkbare Zielmarke (für ein normalgewichtiges Pferd, also rund 550 bis 600 kg). Vorübergehend kann aber auch eine Zielmarke von 20 bis 25 g angepeilt werden, um etwaige Auswirkungen zu prüfen. Dabei sollte eine gewisse (wenn auch sehr unwahrscheinliche) Kolikgefahr nie aus den Augen verloren werden!

Da das geschilderte Beschwerdebild meist eine große Rezidivneigung hat, wird man bei Fortschritten durch Ingwer nach Absetzen des Ingwers vermutlich wieder die Neigung zur neuerlichen Thrombenbildung erhöhen. Aber auch das ist individuell zu betrachten. Auf jeden Fall könnte die blutverdünnende Wirkung des Ingwers zumindest die weitere Ausbildung der Thromben etwas minimieren und einige Symptome lindern, wenn schulmedizinische Maßnahmen keinen oder nur sehr kurzfristigen Erfolg bringen.
Gesendet: 10:51 - 17.11.2012 | :: Edit | ::Delete

Von 1 TA habe ich die Anweisung, ihn morgens und abends mit Equipalazone zu versorgen und das ist für mich nicht so das Wahre(Siehe Nebenwirkung) da mein Wallach nicht wirklich Schmerzen zeigt, oder teinahmlos in der Box steht. Ganz im Gegenteil, er tobt und galoppiert mit seinem Pony übers Paddock und Weide, frisst gut und hat glänzendes Fell und wenn man nicht wüßte was er hat würde man denken das Sehnenbein zwickt ihn noch.Das ist für mich auch der Grund ihn noch nicht aufzugeben, denn wenn es soweit ist werde ich mich nicht vor diesem Schritt drücken.Das Pony wurde vor 5 J auch aufgegeben und es ist seitdem es auch damals mit Ingwer und Änderung der Haltungsbedinungen behandelt wurde, quietschfidel.
Gesendet: 09:41 - 18.11.2012 | :: Edit | ::Delete

Wenn inzwischen auf die regelmäßige Gabe von Equipalazone nicht mehr verzichtet werden kann, ist in der Tat der Versuch mit Ingwer angezeigt. Wobei Dein Hinweis "optimale Haltungsbedingungen" entscheidend ist. Ingwer hilft nämlich wenig, wenn die Haltung des Pferdes suboptimal ist. Klar muss sein, dass hier eventuell erst größere Mengen Ingwer ggf. eine spürbare Besserung bringen, mit all den Nachteilen, - soweit man im Vergleich zum konventionellen Schmerz-/Entzündungshemmer wirklich noch von Nachteilen sprechen kann.

Es ist richtig, dass Du Dich daran orientierst, wie sich Dein Pferd Dir präsentiert und welchen Anteil es am Leben zeigt. Die Lage stellt sich bei einem nur noch lethargisch in der Ecke stehenden Pferd anders dar als bei einem lebenshungrigen Pferd. Hier spielen erneut, wie erwähnt, auch die Haltungsbedingungen eine immense Rolle. Gut möglich, dass das Pony hier gute Dienste leistet, indem es zusätzlich motiviert.

Lasse also versuchsweise das Equipalazone vorsichtig ausschleichen und beginne bei Einsetzen der Beschwerden mit der zaghaften Gabe von Ingwer, wie schon beim Pony. Auf keinen Fall sollte beides parallel eingesetzt werden. Neben den Nebenwirkungen kann dann zudem keinerlei Kontrolle dahingehend stattfinden, welcher Erfolg womit und unter welchen Bedingungen erzielt wurde.
Gesendet: 16:16 - 18.11.2012 | :: Edit | ::Delete

Der 1.Tierartzt will das Equi geben weil es auch blutverdünnend wirkt, nicht wegen der Schmerzen die augenscheinlich noch nicht im Vordergrund stehen. Tierarzt 2 würde ev. noch einen Versuch mit Macrumar (blutverdünner)starten. Haben jetzt soviel Zeit, Energie, Geld in die Beahndlung des Sehenschadens gesteckt, weil wir bie letzte Woche geglaubt haben, einschlich der Ärtze er lahmt im Trab deswegen und dann so ein Schock.
Es gibt bei Ihm nicht mehr viele Alternativen entweder der Thrombus löst oder verkleinert sich oder !!!!.
Die Haltungsbedingungen sind ideal weil er genau wie die anderen Tiere(hunde Katzen) am Haus gehalten werden. Das Pony hatte früher beim Vorbesitzer so schlimme Rehe das er weg sollte, ich habe es noch mit ihm versucht und nach! der akuten Phase auch mit Ingwer behandelt.Er wird geritten und gefahren und hatte trotz (eingeschränktem) Weidegang seit 4 J. keinen akuten Reheschub mehr.
Der Große ist auch erst 14 Jahre alt und eigentlich das Reitpferd meiner Tochter alein deswegen will ich nichts unversucht lassen um vieleicht doch noch eine Lösung herbei zu holen ,vieleicht hat ja irgend jemand schon mal Erfahrung mit der Diagnose Aorten Thrombus ???
Gesendet: 07:19 - 19.11.2012 | :: Edit | ::Delete

Marcumar beim Pferd? Habe ich noch nie gehört. Das Präparat ist schon beim Menschen äußerst heikel und muss penibel genau (durch ständige Blutbeobachtung) dosiert werden, da hier direkt in die Blutgerinnung eingegriffen wird. Was bei falscher oder nicht genau eingepegelter Dosierung fatale Folgen haben kann. Ebenfalls dürfte diese Therapie die dauerhafte Gabe von Marcumar voraussetzen, mit dauerhaft den damit verbundenen Gefahren. Eine schwierige Entscheidung für Dich.

Du wirst keine Lösung herbei holen können, denn, wie ich schon eingangs schrieb, selbst wenn andere ähnliche Probleme haben sollten, es ist und bleibt bei jedem Pferd ein ganz individueller Fall. Und von der Ausrichtung her dürften die Ärzte schulmedizinisch das am meisten Erfolg versprechende Repertoire abgegrast haben.

Vor der Marcumar-Alternative würde ich auf jeden Fall einmal das blutverdünnende Potenzial des Ingwer zur Anwendung bringen. Wie ebenfalls erwähnt, muss hier eventuell dauerhaft mit größeren Mengen gearbeitet werden. Das setzt aber voraus, dass Equipalazone erst einmal abgesetzt und der Ingwer vorsichtig eingesetzt werden müsste. Denn, auch das erwähnte ich: Wissenschaftlich validierte Erkenntnisse, in welchem Umfang und unter welchen Bedingungen Ingwer blutverdünnend wirkt, gibt es nicht. Wir wissen nur bis jetzt, DASS eine blutverdünnende Wirkung erzielt wird, die ggf. eine Potenz ähnlich der Acetylsalicylsäure besitzt.

Gesendet: 07:38 - 19.11.2012 | :: Edit | ::Delete

Ich habe bereits Ingwer bei der Gewürzmühle Neumann bestellt und werde sobald es da ist vorsichtig mit der Dosierung anfangen denn das wichstigste ist ja das er es ja auch frisst sonst bin ich ja nicht weiter.
Wie gesagt im Moment merkt man ihm ausser einer Lahmheit im Trab nichts an.

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