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 Forum Index —› SPRECHSTUNDE EXKLUSIV: Direkte Hilfe aus dem Tierheilkundezentrum —› Sehnenprobleme
 


Autor Mitteilung


Gesendet: 18:08 - 01.03.2011 | :: Edit | :: Move | :: Delete | :: Close | :: Re-Open

Hallo!
Mein Warmblutwallach ( 17 Jahre, ca. 720 kg) hat ein Sehnenproblem am Fesselkopf vorne. Seit September 2010 wurde er im Schritt 6 Wochen lang auf harten Boden, dann in der Halle bewegt. Der Beschlag wurde auch sofort geändert, er hat jetzt vorne kleine Keile unter den Eisen.Nach einer Ultraschalluntersuchung im Januar haben wir das Training dann wieder steigern dürfen. Vor zwei Wochen habe ich wieder angefangen Ingwer zu füttern ( 25 - 30 g). Mein Pferd geht auch immer besser, aber sobald man nur ein wenig mehr macht, zeigt sich ein leichtes Ticken, besonders in den Wendungen. Dann wird wieder Schritt geritten und geschont. Was kann ich noch tun, um meinem Pferd zu helfen? Wie kann ich die Sehne trainieren, damit er im Mai auf die Wiese kann? Kann ich neben Inger noch etwas anderes füttern? Er bekommt zur Zeit etwa 600 g frisch gequetschten Hafer + Mineralfutter und ca. 15 kg Raufutter bei einer Stunde Bewegung am Tag.
Für gute Tipps bin ich sehr dankbar.
Gesendet: 20:19 - 03.03.2011 | :: Edit | ::Delete

Hallo,
meine Empfehlung wäre zusätzlich Lauf-Fit zu füttern. Eine genaue Beschreibung finden Sie hier http://www.tierheilkundezentrum.de/shop/Kraeuter-Futter-Pferde-Probleme/Sehnen-Gelenke-Baender-Knochen:::194_320.html
Über Lauf-Fit und Ingwer hinaus wäre meine Empfehlung, einen Schritt langsamer anzutrainieren; Sehnenprobleme benötigen in der Regel mindestens 6 Monate zur Ausheilung; von daher meine ich, es wäre ein wenig früh, bereits jetzt wieder bzw. bereits seit Januar schon wieder anzutrainieren.
Viele Grüße Claudia Nehls
Gesendet: 11:01 - 05.03.2011 | :: Edit | ::Delete

Wenn ich mich recht erinnere, besteht Dein Problem schon seit längerer Zeit? Ich habe da so dunkel einen früheren Beitrag von Dir in Erinnerung?!?

Auch die huforthopädischen Maßnahmen zeigen ja, dass es sich (was Claudia im Moment nicht wusste) wohl um keine akute Geschichte handelt, sondern eher um ein Problem mit längerer Vorgeschichte.

Daher solltest Du gut aufpassen, dass eventuell immer fortdauernde Reize, die bei größerer Belastung natürlich zunehmen, nicht immer wieder auch neue entzündliche Prozesse provozieren, die wiederum das Problem erneut verschärfen.

So können zum Beispiel Sehnenverkalkungen, bei einem 17-Jährigen nicht unbedingt ungewöhnlich, durch feine Strukturverletzungen durch zum Beispiel Überlastung, neuerliche Schäden nach sich ziehen, die das Sehnenproblem dann zusätzlich vergrößern. Ein Teufelskreis.

Angesichts des Alters und der zur Zeit verabreichten Ingwer-Menge, solltest Du eine Dauergabe des Ingwers in Erwägung ziehen, mit "Dosis"-Anpassungen, die der jeweils aktuellen Situation Rechnung tragen. Und auch alle synthetischen Futterzusätze meiden, die eine Neigung zu Entzündungen vergrößern können.

Wie stark die Belastung der Sehnen zulässig ist, kann nur eine genaue diagnostische Bestandsaufnahme vor Ort immer wieder ermitteln.

Grüße
Guido
Gesendet: 09:48 - 06.03.2011 | :: Edit | ::Delete

Danke für die Antworten.
Unser "Antrainieren" ab Januar haben wir sehr vorsichtig begonnen. Immer nur Trab auf einer lange Seite ohne Wendungen, also in die Ecke der Halle zu reiten. Das haben wir ganz langsam gesteigert. Jetzt erst haben wir mehr gemacht und immer nach Rücksprache mit dem TA.
Durch die Ingwergabe ist unser "Kleiner" sehr munter geworden und kaum noch zu bremsen. Er möchte natürlich immer mehr machen als er darf und galoppiert immer wieder an. Auch nicht so toll für die Sehne! Auf dem Außenplatz ist der Boden besser, vor allen Dingen auch fester und damit kommt er besser klar. Macht es Sinn ihn auch wieder Schritt auf Straßenbelag zu reiten? Zur Zeit ist er unausgeglichen, will toben und rennen, was er natürlich nicht darf. Futter haben wir schon stark reduziert. Ich hoffe, dass der Frühling etwas Ruhe bringt.
Aber es ist richtig, dass er schon zweimal Probleme mit diesem Gelenk hatte und es hat immer fast ein Jahr gedauert, bis er wieder ganz klar ging.
Gruß
Rita
Gesendet: 19:42 - 08.03.2011 | :: Edit | ::Delete

Hallo Rita,

das musst Du, wie gesagt, wirklich in enger Abstimmung mit dem Tierarzt dosieren, weil hier immer der aktuelle Status quo mit der zu empfehlenden Bewegungsdosis korrespondiert.

Ich denke, dass wir ein grundsätzliches (Verschleiß-)Problem haben, dass zur Zeit noch in größeren Intervallen immer wieder für akute Beschwerden sorgt; aber diese Intervalle könnten durchaus in Zukunft kürzer werden (ist meine Vermutung). Daher rate ich eher zur dauerhaften Gabe von Ingwer, wenn es keine Akzeptanz- und Verträglichkeitsprobleme gibt.

Die huforthopädischen Maßnahmen ergänzen das sehr sinnvoll und der Boden muss natürlich so beschaffen sein, dass diese huforthopädischen Maßnahmen auch noch greifen, also der zu stark nachgebende Untergrund nicht trotz der unterstützenden Hufstellung zu einer (zu) starken Durchbiegung der betroffenen Sehnenregionen führt.

Grüße
Guido
Gesendet: 09:49 - 11.03.2011 | :: Edit | ::Delete

Danke für die Antwort.
Bei dem Alter meines Pferdes rechne ich auch mit den beschriebenen Problemen. Zu weicher Boden ist ihm immer schon schwer gefallen. Wir sind jetzt viel mehr draußen geritten( da ist der Boden viel besser!! )und er hatte fast gar keine Probleme mehr. Ich habe jetzt konsequent 30 Gramm Ingwer gefütter und das scheint auch zu helfen. Bei dieser Dosis werde ich erst mal bleiben und das Training sehr langsam steigern. Im April bekommt er eine Paddockbox und im Mai soll er dann langsam auf die Wiese, aber erst nach dem erneut ein Ultraschall gemacht wurde.
Danke für die Tipps! Das hilft uns weiter Geduld zu haben und die Hoffnung nicht aufzugeben.
Gruß Rita

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