Das Forums-Archiv von pferdeglueck.de und pferdefreundetreff.de

    

 · Home · Registrieren · Admin-Area · FAQ · Memberliste · Einstellungen · Suche · AGB/Impressum · Login ·

Seiten mit Postings: 1

zum Seitenende

 Forum Index —› Ingwer-Forum: Anwender helfen Anwendern —› Hufbein-Deformation
 


Autor Mitteilung


Gesendet: 14:06 - 15.05.2009 | :: Edit | :: Move | :: Delete | :: Close | :: Re-Open

Hallo ich bin neu und habe folgendes Problem: Bei meiner Quarter Stute (20 J.) wurde an beiden Vorderhufen eine Hufbein-Deformation festgestellt, d.h. das Hufbein sieht aus als hätte ne Maus drangenagt. Sie hat inzwischen seit zwei Wochen auch einen Orthop. Beschlag bekommen mit Lederplatten und Silikon. Mit diesem Beschlag läuft sie nun noch schlechter wie vorher. Unser TA meint das kommt von der Umstellung da sie nun doch anders steht wie die letzten Jahre. Auf Grund dessen bekommt sie nun seit 1 Woche Equi, damit ist es auch etwas besser geworden aber auch nur auf weichen Wiesenboden. Mein TA meinte ich sollte nun das Equi ausschleichen und gleichzeitig mit Ingwer anfangen. Dosis erst mal 2-3 g und dann bis ca. 30 g steigern. Ich bin nun am überlegen welche Ingwerform ich nehmen soll, da meine Gute u.a. auch schon Mineralfutter aussortiert. Ich dachte so an geschnittenen Ingwer. Hat vielleicht von Euch auch jemand Erfahrungen mit Ingwer bei Hufbein-Deformation? Über Antworten würde ich mich sehr freuen.
Gesendet: 18:56 - 15.05.2009 | :: Edit | ::Delete

Auf die Hufbein-Deformationen haben wir ja leider keinen Einfluss mehr, das kann, wie das ja auch im Moment versucht wird, nur noch eventuell durch huforthopädische Maßnahmen gelindert werden. Unser Problem wird die ständige Reizung sein, in deren Gefolge nicht selten schmerzhafte Entzündungen entstehen (die denn auch neue Schäden anrichten). Und die sollten wir mit Ingwer zu lindern versuchen.

Ganz wichtig ist, dass der zur Zeit verabreichte konventionelle Entzündungshemmer und Ingwer nicht gleichzeitig gegeben werden, denn es besteht bei Equipalazone bei bestimmten Pferden ein ohnehin erhöhtes Kolikrisiko.

Als Nächstes sollten wir versuchen, doch das Ingwerpulver einsetzen zu können. Ob letztlich 30 g ausreichen werden, muss sich dann zeigen. Gehe für den Start so vor: Fordere bei der Gewürzmühle Neumann unter Bezugnahme auf pferdeglueck.de eine Probe des Nigeria-Ingwers gemahlen an und teste die Akzeptanz. Wie der Tierarzt richtig gesagt hat, in ganz kleinen Schritten und bei behutsamer Steigerung. Dass Dein Pferd bestimmte andere Zusätze "aussortiert", muss nicht unbedingt schon für den Ingwer pessimistisch stimmen. Wenn Dein Pferd synthetische Futterzusätze aussortiert, ist es zudem sogar besonders clever ;-).

Wenn Du nett fragst, schickt Dir die Gewürzmühle ggf. auch eine Probe gleichzeitig vom geschnittenen Ingwer, damit Du, falls das Pulver abgelehnt wird, Du auch sofort die geschnittene Charge austesten kannst. Bitte auf keinen Fall das Pulver pur ins Futter geben. In diesem Forum werden übrigens unzählige Vorschläge gemacht, wie man den Ingwer gut "unterjubeln" kann.

Berichte wieder, wie der Start verläuft. Und auch an Dich der Hinweis: Ist das Pferd bereits wegen Koliken aufgefallen, ist besondere Vorsicht geboten beim Start.

Grüße
Guido
Gesendet: 09:12 - 18.05.2009 | :: Edit | ::Delete

Guido , vielen Dank für die Antwort. Der Tierarzt meinte ja ich sollte Equi und Ingwer in Kombination füttern, da der Ingwer erst ca. 2 Wochen benötigt um zu wirken. Habe aber ja hier schon gelesen, dass man damit aufpassen sollte. Kolik hatte Sie in den letzten Jahren nur eine ganz leichte. Momentan läuft sie schon besser (mit 1 Beutel Equipalazone), aber beim äpfeln kommt inzwischen vermehrt Kotwasser mit, was wahrscheinlich vom Equi kommt. Habe mir von der Gewürzmühle Neumann den geschnittenen Ingwer bestellt und werde dann mit Ingwer anfangen aber dann das Equi weglassen. Ist mir glaub ich zu gefährlich, nachdem sie ja eh nicht mehr die jüngste ist. Werde auf alle Fälle weiter berichten.
Nochmals Danke. Petra
Gesendet: 10:36 - 18.05.2009 | :: Edit | ::Delete

Hallo Petra,

das Equi und der Ingwer im Kombi haben ja eh keinen wirklich sinnvollen Vorteil. Denn wir wissen ja a) nicht, ob der Ingwer überhaupt die Beschwerden lindern kann (eine garantierte Wirkung, wie bei einem Medikament, ist ja nicht vorhanden) und b) welche genaue Menge wir tatsächlich benötigen. Die falsche (zu geringe Menge) kann wochen- und monatelang nichts bringen.

Die Schmerzphase also, um a) und b) herauszufinden, können wir Deinem Pferd leider nicht ersparen. Kombinieren wir mit einem konventionellen Präparat, haben wir zudem überhaupt keine Kontrolle, welche Maßnahme nun im Moment die zu beobachtenden Ergebnisse bringt.

Insofern ist Deine Entscheidung also richtig und auch sinnvoll, den Ingwer alleine zu geben. Auch die kleinen Schritte sind wichtig, damit wir die möglichst genaue Menge ermitteln können, die ggf. die erwünschte Verbesserung bringt. Denn wir wollen, da der Ingwer dauerhaft gegeben werden muss, die möglichst geringste "Dosis" herausfinden. Beachte bitte, dass der geschnittene Ingwer ggf. etwas höher dosiert werden muss und auch bei vielen Einsatzzwecken der gemahlene Ingwer bisweilen überlegen war. Von daher bleibt mein Tipp, die Pulverprobe anzufordern und einfach mal den Test zu wagen.

Auf Rückschläge musst Du Dich auch einstellen, das liegt in der Natur der Sache.

Grüße
Guido
Gesendet: 12:43 - 17.06.2009 | :: Edit | ::Delete

Hallo Zusammen, wollte kurz mal einen Statusbericht abgeben. Habe vor ein paar Wochen mit 3g geschnittenen Ingwer angefangen und das Equi weggelassen. Was natürlich zu Folge hatte das am 2. Tag ohne Equi meine Stute wieder deutlich schlechter gelaufen ist. Nach ca. 1 Woche bei ca. 8g Ingwer Futterverweigerung, die Gute hat das Futter richtig gut aussortiert es blieb immer nur der Ingwer übrig. Dann haben wir das Futter und Ingwer (den ich jetzt in Handarbeit ganz klein schnippele) eingeweicht und mit Honig versüßt, jetzt frisst sie (momentan) das ganze ohne Probleme. Bin jetzt bei ca. 26g Ingwer angekommen. Meine Dicke läuft jetzt inzwischen um einiges besser auch auf Schotter auf dem Weg zur Koppel (das ging ja vorher so gut wie gar nicht). Gestern waren wir eine halbe Stunde spazieren, aber nur auf Waldboden, sie lief richtig gut. Man hat nur zum Schluss hin gemerkt, das sie mit dem einem Bein nicht mehr so weit ausholt, aber es war zumindest kein deutliches Lahmen wie vorher. Lasse mir jetzt eine Probe von dem gemahlenen und dem grießförmigen Ingwer zuschicken und probiere den mal aus, dann würde ich mir das kleinschnippeln sparen. Aber bei meiner Dicken weiß man ja nie. Jedenfalls bin ich froh, dass der Ingwer anschlägt. Ich werde weiter berichten. Viele Grüße Petra
Gesendet: 10:43 - 18.06.2009 | :: Edit | ::Delete

Hallo Petra,

achte bitte darauf, dass, sobald Du mit einer bestimmten Ingwermenge eine spürbare und beständige Besserung erreicht hast, noch eine kleine "Sicherheitsdosis" draufsattelst, ca. 10 bis 15 %, wenn Dein Pferd da mitzieht.

Grüße
Guido
Gesendet: 09:21 - 07.07.2009 | :: Edit | ::Delete

Hallo Zusammen,
hier nach zwei Wochen ein neuer Zwischenbericht. Nach dem ich Estra ja nicht viel bewegen kann - außer 20-30 Min. spaziergehen - hat Sie wie irgendwann zu erwarten war, wieder mal Husten. TA hat verschleimte Bronchien diagnostiziert. Jetzt bekommt Sie Equimucin und Ventipulmin zusätzlich zum Ingwer und ich soll Sie bewegen damit die Medikamente richtig wirken. Habe Sie jetzt eine Woche longiert so gut es ging. So 5 Tage ging alles ganz gut, nun fängt Sie wieder an zu ticken. Mehr Ingwer wie 33 g frisst Sie nicht. Durch die Medikamente hat Sie wieder vermehrt Kotwasser.Bin irgendwie ratlos, wenn ich Sie nur auf der Koppel stehen lasse, werden wieder die Bronchien dicht, mach ich etwas mit ihr, fängt Sie wieder an zu lahmen. Ist irgendwie ein Teufelskreis. Weiß jemand, ob es etwas homöopathische gibt, was man ihr geben kann, damit die Bronchien nicht immer dicht werden? Viele Grüße Petra
PS: Habe den grießförmigen und den gemahlenen Ingwer ausprobiert - Futterverweigerung. Mach mir jetzt die Arbeit und schnipsel den geschnittenen Ingwer in ganz kleine Stückchen, den frisst Sie gott sei dank.
Gesendet: 09:42 - 08.07.2009 | :: Edit | ::Delete

Hallo Petra,

beschäftige Dich bitte einmal eingehend mit der Durchführung einer Meerrettich-Kur. Damit haben viele Pferdehalter auf ganz natürliche und vor allem sehr effiziente Weise die Bronchien ihrer Pferde frei bekommen und auch weitere Anfälle besser eindämmen können. Dazu solltest Du allerdings frisch geriebenen Meerrettich von guter Qualität nehmen.

Stefan Brosig hat in der Rubrik "Archivtexte Brosig" dazu einiges geschrieben, aber auch in den Ingwer-Erfahrungsberichten von Claudia Nehls in der Rubrik "Pferdeheilkunde" ist die Anwendung von Meerrettich angesprochen worden. Du kannst das auch mit dem Ingwer kombinieren.

Eine solche Kur würde ich homöopathischen Mitteln zunächst einmal vorziehen, weil wir hier schneller und vor allem durchgreifend bei vielen Pferden helfen konnten.

Grüße
Guido
Gesendet: 12:39 - 16.06.2010 | :: Edit | ::Delete

Hallo, nach langer Zeit melde ich mich wieder. Estra bekommt zur Zeit täglich 40g Ingwer mit viel Honig im Futter frisst sie ihre Ration auch auf, aber auch nur mit einem ganz bestimmten Futter. Seit ein paar Wochen läuft sie leider wieder schlechter. Sie hat auch am Karpalgelenk einen Schleimbeutel der ihr lt. Tierarzt aber keine Schmerzen verursacht. Bin momentan etwas ratlos, da ich ihr nicht noch mehr Ingwer verabreichen will. Gibt es vielleicht noch andere unterstützende Homöopathische Mittel? Viele Grüße Petra
Gesendet: 10:25 - 17.06.2010 | :: Edit | ::Delete

Hallo Petra,

es wäre gefährlich und nicht seriös, so aus der Ferne zu etwas zu raten, denn selbst bei euch vor Ort kann Niemand im Moment offenbar abschließend sagen, warum sich die Beschwerden wieder verschlimmert haben. Insofern wäre alles pure Spekulation von hier aus. Zumal gerade, würde man diesen Schritt gehen, die Homöopathie nur Sinn macht, wenn man sie wirklich exakt und zielgerichtet anwendet (dazu muss man genau fokussieren können).

Was würde ich an Deiner Stelle tun? Offenbar, so war jedenfalls damals Dein Feedback, hatte die Ingwergabe die Situation verbessert. Es ist durchaus möglich (und häufiger zu beobachten), dass nach einer gewissen Zeit die bislang erfolgreiche Menge nicht mehr das selbe Echo findet.

Dann sollte man auf jeden Fall den Versuch wagen und in ganz kleinen Schrittchen (1-2 g) die Menge etwas zu erhöhen. Nur so findest Du heraus, ob diese Mengenerhöhung überhaupt Sinn macht und weiter mit den Beschwerden verursachenden Gründen korrespondiert. Und wenn das Ergebnis vorliegt, sollten wir weitere Überlegungen anstellen, in Ordnung?

Grüße
Guido
Gesendet: 12:16 - 17.06.2010 | :: Edit | ::Delete

Vielen Dank für Deine schnelle Antwort, werde Dosis wie Du sagst in kleinen Schritten erhöhen. Melde mich wieder sobald ich mehr sagen kann. Liebe Grüße Petra

Seiten mit Postings: 1

- Hufbein-Deformation -

zum Seitenanfang



 Forum Index —› Ingwer-Forum: Anwender helfen Anwendern —› Hufbein-Deformation
 

:: Hinweis
Sie sind nicht eingeloggt. Ihre Postings werden als Anonymous veröffentlicht.
:: Deine Antwort
Bold Style  Italic Style  Underlined Style  Image Link  Insert URL  Email Link  Quote   
Der Forenbetreiber läßt keine anonymen Postings zu. Bitte registrieren Sie sich, um aktiv an den Diskussionen teilzunehmen.

Hufbein-Deformation

naanoo logo
Version 3.0.1 | Load: 0.004845 | Server: 1_4