Das Forums-Archiv von pferdeglueck.de und pferdefreundetreff.de

    

 · Home · Registrieren · Admin-Area · FAQ · Memberliste · Einstellungen · Suche · AGB/Impressum · Login ·

Seiten mit Postings: 1

zum Seitenende

 Forum Index —› Ingwer-Forum: Anwender helfen Anwendern —› Ingwer-Ration aufteilen?
 


Autor Mitteilung


Gesendet: 21:34 - 23.01.2009 | :: Edit | :: Move | :: Delete | :: Close | :: Re-Open

Hallo,

ich habe leider nichts gefunden zu meiner Frage, darum stelle ich sie hier nochmals und hoffe, Ihr könnt mir weiterhelfen:

Meine Stute kriegt seit 2 Wochen Ingwer in der Granulat-Form von Neumann, mittlerweile ca. 24 g, mit Öl verrührt und in angeweichten Gras-Cobs. Erfreulicherweise liebt sie diese Mischung, obwohl sie sonst mit "verdächtig-riechenden" Sachen sehr mäkelig ist und dann schon mal alles liegen lässt - und eigentlich mag sie auch Gras-Cobs gar nicht so gern.

Nun zur Frage:
Sie hat seit Jahren immer wiederkehrende Magen-Darm-Probleme, d.h. Kotwasser, Verstopfung und letztes Jahr war auch schon mal die Magenschleimhaut gereizt. Seit ein paar Monaten (klopfaufholz) gehts ihr aber in der Hinsicht sehr gut, bis auf Blähungen und ab und zu Probleme, beim Reiten zu misten.
Ich habe aber Angst, durch die Futterumstellung mit Grascobs, Öl und Ingwer in relativ hoher Dosierung wieder stärkere Störungen zu provozieren - sollte ich also die Ingwer-Ration lieber auf 2 Mahlzeiten verteilen? Das würde bedeuten, dass ich den Stallbesitzer miteinbeziehen muss, der zwar einigermaßen zuverlässig ist, aber Ihr wisst ja wie das ist...

Also - falls es dieses Thema schon gibt, sorry! Und bitte um den link.

LG!

[b][/b]
Gesendet: 11:21 - 24.01.2009 | :: Edit | ::Delete

Du schreibst leider nicht, warum Du Deiner Stute Ingwer fütterst und was Du Dir damit erhoffst. Diese Information wäre aber noch wichtig bezüglich der Ingwerfütterung in Deinem spziellen Fall.

Auch schreibe bitte noch, ob Dein Pferd schon mal wegen Kolik aufgefallen ist und wie es generell auf Änderungen im Futterplan reagiert.

Zwei Punkte aber schon vorab: Bei einer gereizten Magenschleimhaut ist generell große Vorsicht geboten und es sollte auf jeden Fall versucht werden (vor allem bei der angegebenen Menge), die Gabe auf mindestens zwei "Portionen" zu verteilen. Damit ist prinzipiell die Gefahr der Schleimhautreizung nicht beseitigt, aber zumindest etwas verringert. Auch sollte man bei den von Dir genannten Vorschäden in enger Zusammenarbeit mit einem TA den Ingwer geben, damit nicht mehr Schaden als Nutzen erreicht wird.

Da Du schreibst, dass die Gabe erst seit zwei Wochen erfolgt und Deine Stute im Magen-/Darmtrakt sensibel reagiert, sollte unbedingt (!) gewährleistet sein, dass eine etwaige Kolik (die nie ganz ausgeschlossen werden kann, vor allem nicht bei sensiblen Pferden) rechtzeitig entdeckt wird, bis man über einen mehrwöchigen Zeitraum genau weiß, wie gut Dein Pferd mit dem Ingwer zurecht kommt. Dies soll vermeiden, dass man eines Morgens Dein Pferd schwitzend und mit Kolik auf dem Boden liegend vorfindet (und dieser Zwischenfall eventuell schon am frühen Abend aufgetreten ist). Vielleicht lässt der Stallbetreiber mit sich reden oder eine Bekannte im Stall, die zu anderen Zeiten ihr Pferd besucht, wirft einen entsprechenden Blick auf Dein Pferd?!?

Deshalb auch meine obige Frage nach dem Sinn der Ingwerfütterung, denn nur so können wir besser über eine "Nutzen-/Schadenbilanz" sprechen.

Grüße
Guido

Gesendet: 16:09 - 24.01.2009 | :: Edit | ::Delete

Hallo Guido,

vielen Dank für die ausführliche Antwort!
Meine Stute ist 17, sie hatte noch nie eine Kolik im klassischen Sinne, wie Du das beschreibst. Sie reagiert ab und zu auf Wurmkuren oder schlechtes Heu mit Kotwasser und heftigen Blähungen und gleichzeitig hat sie oft Verstopfung, diese merkt man allerdings nur beim Reiten nachteilig, da dann keine Versammlung und kein schwungvolles Vorwärtsgehen möglich ist. Diese Magenschleimhautreizung bzw. Verdacht darauf war vor 1 Jahr, da auch bei den Blutwerten eine Übersäuerung des Magens zu sehen war und sie sehr matt und schwunglos war und bei geringster Belastung heftigst geatmet hat. Der TA gab mir Ulcequin, worauf sich alles verbesserte.
Bis vor ca. 3 Jahren hatte sie immer wieder monatelang Kotwasser, trotz viel Heu und kein Getreide. Also denke ich, dass eigentlich der Darm eher das Hauptproblem ist - sie reagiert auch sehr auf Stress wie Hängerfahren oder Turnier oder Stallumstellung.
Warum ich ihr Ingwer gebe? Sie hat seit Jahren eine Form von Shivering und wohl dadurch seit ca. 1 Jahr eine minimale Lahmheit bzw. Bewegungseinschränkung hinten rechts, und ich wollte testen, ob durch den Ingwer sich der Bewegungsablauf verbessert - das hat mir der TA geraten, bevor wir etwas anderes probieren.

Auch vermuten wir dass sie eine Form von PSSM hat - ich habe deswegen auch das Turnierreiten aufgeben müssen, da sie sich in der Prüfung einfach nicht mehr bewegen konnte - erst ab dem Stall und auf dem Hänger immer wieder gemistet, dann beim Reiten nicht mehr in Lage vorwärts zu gehen - das alles bei einem völlig gelassenen Benehmen.

Eventuell kann der Ingwer auch hier positiv wirken, da das ja mit Stoffwechselproblemen zu tun hat?

Ach ja - der Stallbesitzer füttert selbst, morgens ca. 7.30, abends oft ca. 20.00 Uhr und die Pferde kommen von ca. 10.00 - 14.00 im Winter auf den Paddock - auch das macht er.

Von mir kriegt sie den Ingwer meist ca. 16.00.
Gesendet: 10:34 - 25.01.2009 | :: Edit | ::Delete

Nun, nach nunmehr sieben Jahren und vielen hundert Pferden muss ich Dir dennoch gestehen: Für Deinen speziellen Anwendungsfall gibt es noch so gut wie keine "Präzedenzfälle". Wäre daher prima, wenn Du mal Deine Erfahrungen schildern könntest/würdest...

Aus der Ferne und aus dem Bauch heraus würde ich aber mit Blick auf Deine Schilderungen sagen, dass durchaus Chancen bestehen, dass der Ingwer zumindest das Allgemeinbefinden positiv beeinflusst, wobei man nicht ausschließen kann/sollte, dass gewisse Hypersensibilitäts-Probleme eventuell noch verstärkt werden. Bei Deinen befürchteten Verdauungsstörungen (gezielt durch den Ingwer hervorgerufen) bin ich eher optimistischer.
Das kann aber nur der Versuch und dieser sehr individuelle Verlauf zeigen, mit ständiger Kontrolle. Achte vor allem auf mögliche allergische Reaktionen.

Ich denke, dieser Hinweis ist überflüssig, weil Du das sowieso schon beachtest: Aber viel wichtiger als der Ingwer dürfte auch die Ernährung mit ausschließlich hochwertigen, konsequent natürlichen Futtermitteln sein, frei von jedweden synthetischen Zusätzen (schon bei den Cobs gibt es massive Qualitätsunterschiede und nicht selten werden auch dort unerwünschte Zusätze beigemischt). Hilfsweise kann alles gezielt durch ein natürliches Ergänzungsfuttermittel unterstützt werden. Wir betonen das immer und gerne, dass der Ingwer meist nur "Wegbereiter" ist, der von weiteren idealen Bedingungen flankiert werden muss. Geschieht das nicht, ist der Ingwer allein meist überflüssig.

Auch nach Deinen Ergänzungen erneure ich meinen Tipp, in den ersten Wochen das Thema "Kolik" im Auge zu behalten und auf so viele Portionen wie möglich den Ingwer zu verteilen. Da Du ja alles selber zubereitest, kann alles dem Stallbetreiber bereit gestellt werden zum Füttern. So hast Du weiter die Kontrolle.

Berichte mal weiter.

Grüße
Guido
Gesendet: 18:03 - 30.01.2009 | :: Edit | ::Delete

Hallo,

ich habe Deinen Rat befolgt und vor 3 Tagen dem Stallbesitzer Ingwer (mit Messlöffel) und Heucobs übergeben. Der gute Mann will keine "Eimer mit Futter vor der Box" stehen haben, also rührt er das Ganze selbst an. Meine Stute erhält jetzt 2x ca. 11g Ingwer verrührt mit angeweichten Heucobs vom SB und 1x das gleiche von mir + 4 EL Öl.
Macht insgesamt 33g.

Dachte ich.

Heute stellt sich raus, dass der SB irgendwas missverstanden hat und jeweils 2 ML Ingwer pro Mahlzeit gefüttert hat, das macht... 55g.

Schreck lass nach - ich hatte mich schon gewundert, warum nachmittags noch einiges von der Mischung im Futtertrog war... und heute wollte sie nicht mal an die Mischung ran, die ich ihr in die Futterkrippe geschüttet habe - obwohl sie die (wegen dem Öl?) immer gerne gefressen hat. (Danach habe ich heute mit dem SB gesprochen, und das Missverständnis hat sich aufgeklärt)

Aber dadurch hat sich die Frage erledigt, die ich hier stellen wollte - ob ich die Ration erhöhen soll, denn ich kann nichts an verbesserter Bewegungsqualität feststellen, im Gegenteil, meine Stute ist eher matter geworden.

Also keine höhere Dosis - oder was schlagt Ihr vor?? Den Ingwer füttere ich jetzt seit 10.01.

Ich bin ganz frustriert - man erhofft sich aber vielleicht ja immer zuviel...
Gesendet: 13:01 - 31.01.2009 | :: Edit | ::Delete

So rasch würde ich die Flinte nicht ins Korn werfen und erst einmal noch eine Weile beobachten und die bislang recht "sanfte" Dosierung von rund 25 bis 30 g fortsetzen. In rund 90 % aller Fälle war der Ingwer zumindest immer ein positiver Beitrag zum Allgemeinbefinden des Pferdes, daher überrascht mich Deine aktuelle Schilderung etwas.

Nach allem, was Du über Deine Stute geschrieben hast, spekuliere ich mal, dass im Moment sowieso nicht "ihr Wetter" ist?!? Die recht kurze Zeit von 2-4 Stunden auf dem Paddock entartet meistens eher zu Stress (je nach Herdenzusammensetzung), beim Reiten dauert es auch eine ganze Weile, bis die Muskulatur auf vernünftige "Betriebstemperatur" ist, die Luft ist im Moment auch alles andere als optimal in den Ställen usw. usf.

Kurz, schon in dieser Phase würde ich an Deiner Stelle kein endgültiges Urteil über die Ingwerfütterung fällen, sondern noch weiter beobachten. Vor allem, was ich oben schon erwähnte: Sind auch alle Optimierungsmöglichkeiten über die Fütterung ausgeschöpft?

Wir werden hier nicht müde, dass immer und immer wieder zu betonen (auch wenn's in manchen Fällen natürlich schon längst umgesetzt wird), weil man tatsächlich über eine strikte (und auf das Pferd genau zugeschnittene) Umstellung der Fütterung in zahlreichen Fällen plötzlich ein völlig "neues Pferd" vor sich hatte! Und der Ingwer in solchen Fällen dann sogar noch ein ideales Pendent war.

Grüße
Guido
Gesendet: 21:10 - 31.01.2009 | :: Edit | ::Delete

Danke Guido!
Sie frisst jetzt wieder brav alles auf - es war wohl tatsächlich zu dolle mit der doppelten Ration Ingwer bzw. zu scharf...
Wenn ich nur ein paar Brösel esse, spucke ich schon Feuer - ist für mich ein Rätsel, wie die Pferde soviel davon so locker fressen können!

Also die Heucobs sind wohl schon gut, von St. Hippolyt = Agrobs, unser Heu ist gleichbleibend gut und aromatisch - das kenne ich aus anderen Reitställen anders! Die einzige "Chemie", die sie kriegt, ist Mag B12 von Masterhorse in Pelletform. Laut meinem TA haben hier in der Gegend sehr viele Pferde MagMangel und er hat mir außerdem Magnesium und B12 empfohlen, um ihr bei Muskelverspannungen und auch beim Shivering zu helfen. Seit ca. August füttere ich das und seit ca. September ging es mit ihr steil bergauf, sie war nämlich davor monatelang völlig fest und steif und konnte sich nur noch im Zuckeltempo fortbewegen - galoppieren wollte sie gar nicht mehr. Ich vermute, das war ein PSSM Schub - Es war nichts zu machen, ich versuchte Akupressur, Stresspunktmassage, normale Massage, energetische Maßnahmen - sie ließ mich gar nicht ran und ging immer weg.. Ich machte dann nur noch Bodenarbeit über Stangen (im Schritt), v.a. Tteam-Bodenarbeit, ritt sie, wenn überhaupt ohne Sattel und Trense, nur mit Halsring - und fütterte eben dieses Mag B12 und Leinsamenpellets dazu.
Und auf einmal kam sie wieder und das hält jetzt auch an, geblieben ist eben diese ganze minimale Lahmheit hinten rechts, was sich v.a. in Rechts-Traversalen bemerkbar macht, die kriegt sie einfach nicht mehr hin, man spürt es sonst beim Reiten nicht - ich sehe es nur an der Doppellonge, da zieht sie auch nicht richtig schwungvoll vorwärts im Trab. Und natürlich Ga- und Trabverstärkungen - alles, wobei sie hinten richtig Last aufnehmen muss, sind ein Problem.
Und natürlich das Shivering, wenn man sie aus der Box holt, und manchmal auch beim Putzen und natürlich beim Schmied - aber die Häufigkeit der Krämpfe hat sich auch seitdem von manchmal 10 in der STunde auf maximal 1-3 reduziert.

Wo Du allerdings einen Punkt hast - meine Stute bräuchte viel mehr Bewegung als sie jetzt hat - die paar Stunden auf dem Paddock und die 1 Stunde, die ich sie bewege, sind kein Ersatz für ganztägige gleichmäßige Bewegung wie auf der Weide oder wenigstens in einer Paddock-Box.
Leider kann ich sie im Moment nicht umstellen - ich möchte ihr auch den Stress nicht zumuten. Sie ist jetzt (seit 1 1/2 Jahren) in einer Stutenherde von ca. 10 Stuten, da hat sie ihren festen Platz in der Rangordnung und da gibt es überhaupt kein Heckmeck.

Ich hoffe aber, dass wir noch dieses Jahr umziehen, und dann MUSS mein Pferd zumindest wieder eine Paddock-Box haben!

Sorry, das war jetzt wieder sehr lang, aber ich möchte, dass Du (Ihr) Dir (Euch) ein Bild von der ganzen Geschichte machen kannst!

Danke nochmal für das Interesse und die Hilfe!
Gesendet: 17:33 - 02.02.2009 | :: Edit | ::Delete

Hallo,
Guido bat mich, hier einmal reinzuschauen und meine Meinung abzugeben. Grundsätzlich glaube ich nicht, dass die Fütterung von Ingwer bei dem Shivering Syndrom positive Resultate bringen kann, da wir es hier mit einer Muskelerkrankung, die sich auf das zentrale Nervensystem auswirkt, zu tun haben. Beim Shivering Syndrom spielt die Ernährung eine sehr große Rolle; die Kohlehydrate sollten runter- die Fette raufgefahren werden. Shivering habe ich bereits einige Male im Zuge der Biofeld-Haaranalyse erfolgreich reguliert bzw. die Symptomatik hat sich im Zuge der Therapie außerordentlich gebessert. Daher würde ich auch in diesem Fall zu einem Komplettpaket, d. h. homöopathische Therapie und Futtermittelempfehlung aufgrund einer Biofeld-Haaranalyse bei mir raten.
Viele liebe Grüße Claudia Nehls
Gesendet: 18:34 - 02.02.2009 | :: Edit | ::Delete

Hallo Claudia,

danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast!

Nein, das stimmt, bei Shivering oder PSSM hilft wohl am besten Futterumstellung. Das habe ich ja auch anfangs geschrieben, meine Stute erhält darum keinen Hafer mehr, keine Leckerlis, sondern nur noch Heucobs + Öl + Leinkuchen-Pellets + 2-3 Karotten, ab und zu 1 Apfel.

Ich wollte mit dem Ingwer insgesamt ihren Stoffwechsel voranbringen, was ja wohl auch indirekt positiv dann auf Muskulatur und Nerven wirkt und auf die Verdauung - außerdem hat sie Gallen, v.a. vorne links ziemlich harte. Aber wichtiger war mir, einfach mal zu testen, ob ihre leichte Lahmheit bzw. Bewegungseinschränkung rechts hinten besser wird durch den Ingwer und natürlich ganz allgemein die leichte Steifigkeit in den Gelenken.

Denn die Lahmheit zeigt sie seit 2 Jahren - mal mehr, mal weniger, sichtbarer beim Longieren (komischerweise linksrum deutlicher), aber beim Reiten nie als Lahmheit, sondern als Bewegungseinschränkung fühlbar - z.B. bei Traversale nach rechts, oder Volte rechtsrum und wird auch bei normaler regelmäßiger Arbeit nicht deutlicher oder schlimmer. Ich habe den Verdacht, dass dies aus dem Hüftbereich kommt, eine Beckenschiefstellung oder -Blockade z.B.
Ich zögere bisher, einen TA hinzuziehen, da ja in dem Bereich eine diagnostische Untersuchung (Röntgen) kaum möglich ist - und raten kann ich selber...
Ich weiß hier auch leider keinen wirklich fähigen Osteopathen oder Physiotherapeuten, denn chiropraktisch behandelt wurde sie schon (mehrmals), das ist zwar schon ca. 2-3 Jahre her, hat aber nicht wirklich was gebracht.

Also was ich eigentlich sagen wollte, der Ingwer sollte nur völlig indirekt unterstützend beim Shivering/PSSM wirken - hauptsächlich gegen die Lahmheit/Steifheit!
Und da bestehen doch Chancen, oder?
Gesendet: 14:46 - 14.02.2009 | :: Edit | ::Delete

Hallo,

ich wollte nur berichten, dass es meiner Stute seit einigen Tagen sehr gut geht, ich habe das Gefühl, sie bewegt sich deutlich besser, d.h. elastischer und dynamischer. Das Nachgeben hinten rechts im Trab ist kaum noch zu sehen, wenn, dann in der Aufwärmphase, diese hat sich auch wesentlich verkürzt.

Ich bräuchte nun noch Rat, wie lange ich den Ingwer in der o.a. Dosierung (3x ca. 11 g) weitergeben soll, ab wann ich reduzieren sollte und auf wieviel?

Vielleicht kann mir hierauf nochmal jemand antworten?

Danke!
Gesendet: 19:32 - 14.02.2009 | :: Edit | ::Delete

Wie ist denn der status quo bei den Problemen rund um Durchfall & Co.? Hat sich die Lage dort auch verbessert?

Wenn Deine Stute den Ingwer gut verträgt, würde ich ihn mit Blick auf die geschilderten Beschwerden weiterhin geben und zugleich einen Versuch starten, ob Du mit einer Mengenreduzierung ebenfalls über der wirkungsrelevanten "Schwellmenge" bleibst. Sprich: Einmal versuchsweise ca. 10 - 15 % reduzieren und erneut auf diesem Niveau eine Weile beobachten (am besten fast den selben Zeitraum, wie seit dem Start der Ingwergabe).

Wie Du jetzt aus Erfahrung weißt, muss man auch dann wieder eine Weile geduldig den Verlauf beobachten. Ziel ist es, den erwünschten Erfolg mit der geringstmöglichen Menge zu manifestieren. Das lässt sich nur experimentell und bei jedem Pferd individuell ermitteln. Und dazu sollte man wirklich nur wenige "Grämmchen" variieren, damit wir uns der "Idealdosis" nähern.

Ich weise aber auch wieder auf mögliche Misserfolge hin: Manchmal muss man bei erzieltem Erfolg sogar (im Gegenteil) noch etwas erhöhen, um dauerhaft diesen Status halten zu können. Da bei Deiner Stute sehr viele Probleme auf einmal vorliegen und teilweise keine Erfahrungen vorhanden sind, ist das aber in Deinem Fall schwer zu beurteilen. Sei's drum: Es geht ja nicht die Welt unter, wenn Du mit dem ersten Versuch, der Mengenreduktion, eine "Bauchlandung" erlebst. Korrekturen sind ja jederzeit möglich.

Grüße
Guido

Seiten mit Postings: 1

- Ingwer-Ration aufteilen? -

zum Seitenanfang



 Forum Index —› Ingwer-Forum: Anwender helfen Anwendern —› Ingwer-Ration aufteilen?
 

:: Hinweis
Sie sind nicht eingeloggt. Ihre Postings werden als Anonymous veröffentlicht.
:: Deine Antwort
Bold Style  Italic Style  Underlined Style  Image Link  Insert URL  Email Link  Quote   
Der Forenbetreiber läßt keine anonymen Postings zu. Bitte registrieren Sie sich, um aktiv an den Diskussionen teilzunehmen.

Ingwer-Ration aufteilen?

naanoo logo
Version 3.0.1 | Load: 0.003440 | Server: 1_4