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 Forum Index —› SPRECHSTUNDE EXKLUSIV: Direkte Hilfe aus dem Tierheilkundezentrum —› Pferde kratzen sich auf!
 


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Gesendet: 20:38 - 21.06.2008 | :: Edit | :: Move | :: Delete | :: Close | :: Re-Open

Hi,
Ich habe ein großes Problem mit meinen 2 Pferden. Seit ca. 2 Wochen kratzen sie sich beide überall auf. Zuerst hat nur mein Appaloosawalach sich am Hals aufgeschubbert. Dort entstanden dann die ersten offenen Wunden. Diese wurden täglich mit Zinksalbe eingeschmiert, doch es wurde einfach nicht besser. Dann kam der Schweif dran. Mitlerweile hat er nur noch wenige Haare am Schweif. Zudem hat er sich am Mänenansatz sosehr geschubbert, das er kaum noch Mähnenhaare hat. Auch an der Bauchunterseite hat er offene Stellen und an den Ohren schubbert er sich auch auf. Bis vor 2 Wochen hat man ihn mit Teebaumöl und Fettsalbe behandelt, was keinerlei Erfolg zeigt, denn auch meine Haflingerstute schubbert sich mitlerweile. Auch sie schubbert sich den Schweif auf und den Hals. Sie hat schon richtig großé Fleischwunden am Hals. Als Essen bekommen sie nur Heu und Stroh und ansonsten stehen sie 24 Stunden am Tag in einem Offenstall wo sie jederzeit grasen können. Das Schubbern hat aber erst angefangen, als wir vor 3 Monaten in den neuen Stall gezogen sind. Auf der Koppel herscht z.T. sehr starker Pollenflug. Könnte es sein das die Pferde allergisch Reagieren? Was könnte man tun um das Schubbern zu unterbinden?
Ich hoffe sie können mir helfen.
mit freundlichen Grüßen
Friederike
Gesendet: 08:56 - 23.06.2008 | :: Edit | ::Delete

Liebe Friederike,
das Schubbern kann verschiedene Ursachen haben: Ektoparasitenbefall, eine allergische Reaktion, wie z. B. das Sommerekzem, Proteinüberschuss, erhöhte Leberwerte; eine Pollenallergie usw.. Sinnvoll wäre es, zuerst einmal die Ursache herauszufinden, damit man dann auch ursächlich therapieren kann. So würde ein Befall mit Ektoparasiten beispielsweise anders therapiert als eine allergische Reaktion. Um den Juckreiz erst einmal einzudämmen, gibt es verschiedene lokal anwendbare Mittel. Aber auch diese sollten problembezogen gewählt werden, damit eine Wirkung zu erwarten ist. Ich schlage vor, Du rufst einmal bei uns an und lässt Dich telefonisch beraten bzw. rufst einen TA an, der sich die Sache erst einmal anschaut und eine Diagnose stellt. Hierzu hat er verschiedene Möglichkeiten, wie beispielsweise eine Blutuntersuchung, eine Biopsie oder das Einsenden der Haare und Schuppen zum Labor. Sollte es sich um eine allergische Reaktion handeln, was anhand der Jahreszeit das Wahrscheinlichste wäre, solltest Du unbedingt auch innerlich regulierend eingreifen und nicht ausschließlich lokale Mittel anwenden. Diese sollten jedoch zusätzlich angewandt werden, um den Pferden die Qual des Juckreizes zu erleichtern.
Wie gesagt, kannst Du Dich gerne telefonisch bei uns melden und wir versuchen dann mit Dir gemeinsam, die Ursache herauszufinden und Dir mit unseren Produkten bzw. mit einer homöopathischen Therapie zu helfen.
Herzliche Grüße Claudia Nehls

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