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Autor Mitteilung


Gesendet: 12:20 - 07.05.2008 | :: Edit | :: Move | :: Delete | :: Close | :: Re-Open

Hallo!
Ich habe eine 21 jährige Stute (großrahmig, etwa 600 kilo), die sich eine Fesselträgerzerrung mit begleitender Entzündung zugezogen hat!
Sie bekam bis jetzt nur im Winter Ingwer von mir zugefüttert, um ihr Wohlbefinden zu steigern und das in einer Menge von 10g/d.
Ich habe viele Unterschiedliche Dosierungen gefunden und bin mir jetzt absolut unsicher wieviel ich ihr wegen ihrem Sehnenschaden füttern soll? Teilweise wird von Mengen bis zu 60g täglich geschrieben?

Bitte helft mir weiter?!

Liebe Grüße und vielen Dank!
Marianne
Gesendet: 20:08 - 07.05.2008 | :: Edit | ::Delete

Hallo Marianne,

ja, das ist richtig: Entzündungen z. B. im Sehnenbereich erfordern nicht selten erhebliche "Dosen" Ingwer. Ich bin aber kein Freund von Pauschalangaben, auch wenn wir notgedrungen immer wieder Richtwerte veröffentlichen, um die Pferde vor allzu unbekümmerten Experimenten zu bewahren.

Du solltest Dich individuell für Dein Pferd schrittweise (z. B. in 5 g-Etappen) an die beste "Dosis" herantasten. 10 g sind da sicherlich eine gute Wohlfühldosis, für Deine akute Sehnenproblematik allerdings brauchen wir andere Mengen und Du solltest nun zunächst zügig (wenn das Pferd den Ingwer problemlos verträgt und frisst) als nächstes Ziel Richtung 30 bis 35 g/Tag marschieren (steigere z. B. sofort auf 20 g und dann weiter auf 30 bis 35 g).

Das könnte (je nach Ausprägung der Beschwerden) auch noch zu wenig sein, aber Du solltest Dich auf keinen Fall drängen lassen, auch wenn man sicherlich gerne schneller Erfolge erzielen möchte. Wenn Du die erwähnten rund 30 bis 35 g erreicht hast, beobachte genau zwei bis drei Tage die Entwicklung und fange von da an vorsichtiger mit ca. 3 g täglich zu steigern, wenn wir kein positives Feedback haben. Nur so erreichen wir unser Ziel, so viel wie nötig und so wenig wie möglich zu "verabreichen". Als Höchstgrenze würde ich erst einmal 45 bis 50 g abstecken.

Wichtig ist auch, dass eine klare Diagnose vorliegt, also auch der TA akzeptiert, dass Du gerne Ingwer als eine Alternative zu den konventionellen Schmerz-/Entzündungshemmern geben möchtest (auch wenn das für's Pferd etwas langwieriger, aber dafür nachhaltiger ist). Beachte auch unbedingt die vom TA festgelegte Schonzeit, da der Ingwer gerne Pferd und Halter zu vorschneller neuer (und ggf. verfrühter) Belastung verleitet.

Du kannst gerne wieder berichten und nachfassen, wenn Du die erwähnten ca. 30/35 g erreicht hast und den status quo dann erneut mit uns absprechen, in Ordnung?

Grüße
Guido
Gesendet: 20:36 - 07.05.2008 | :: Edit | ::Delete

Hallo!

Vielen Dank für die schnelle Antwort!
Der Tierarzt ist von Anfang an involviert und begrüßt die Ingwerfütterung. Genaue Diagnose und das Vorgehen in den nächsten Monaten habe ich auch.
Habe ihr heute schonmal 20g untergejubelt, das hat sie brav gefressen. Ich werde in den nächsten Tagen auf 30g gehen und sie genau beobachten - ich werde dann noch berichten!

Schönen Abend noch!
LG
Marianne

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