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 Forum Index —› Ingwer-Forum: Anwender helfen Anwendern —› Arthrosepferd: Wann Dosierung reduzieren, bei erfolgreicher Ingweranwendung?
 


Autor Mitteilung


Gesendet: 19:54 - 28.01.2008 | :: Edit | :: Move | :: Delete | :: Close | :: Re-Open

Hallo allerseits,
Mein Pferd hat Arthrose auf beiden vorderen Kron- und Hufgelenken. Ich gebe seit einigen Monaten Ingwer (30 Gramm täglich) und er läuft seit Monaten so gut, dass ich ihn reiten kann. Nun ist meine Frage, ob ich die Dosis langsam reduzieren kann oder sollte, solange der Zustand so stabil ist?
Mein Pferd bekommt parallel noch homöopathische Behandlung und ein Zusatzfutter für Arthrosepferde mit Grünlippmuschelextrakt.
Vielen Dank für eure Tipps und ERfahrungen
Gesendet: 09:52 - 29.01.2008 | :: Edit | ::Delete

Bei Arthrose gibt es leider nicht die Ingwer-Dosis, sondern Du musst die Dosis auf Dein Pferd genau einstellen und mit dieser Dosis geradezu "jonglieren". Denn Arthrose ist bekanntlich nicht heilbar und in den meisten Fällen ein weiter fortschreitender Prozess. Mit vielen "Hochs" und "Tiefs".

Dabei wird die Arthrose von vielen anderen Faktoren beeinflusst. Die Ernährung kann positiv wie negativ einwirken, Witterungseinflüsse, Überlastungen, Übergewicht usw. usf. Alles kann neue Entzündungsschübe provozieren und dabei weitere Schäden hinterlassen.

Die 30 g kannst (und solltest) Du bedenkenlos beibehalten; Du solltest da keine Experimente riskieren, denn falls die Entzündungshemmung nicht mehr ausreicht, folgen (wie oben schon angedeutet) neue Entzündungsschübe, mit den meist unerwünschten degenrativen Resultaten. Wenn Dein Pferd den Ingwer gut verträgt und akzeptiert, erachte ich die 30 g als absolute Untergrenze bei diesem ausgeprägten Arthrose-Befund.

Sollte Dein Pferd auf bestimmte Wetterlagen bislang mit deutlicheren Beschwerden reagiert haben, müsstest Du ggf. rechtzeitig die Ingwermenge noch ein wenig erhöhen, um auch diese Phasen besser abzufedern. Doch, wie oben einleitend gesagt, das musst Du durch genaue Beobachtungen mit viel Gefühl "einpegeln", immerhin sieht meist nur der aufmerksame Pferdebesitzer, ob es dem Schützling gerade gut oder weniger gut geht.

Die Belastung sollte natürlich weiter der Erkrankung angepasst bleiben, auch wenn sich das Pferd für vermeintlich größere Herausforderungen "anbietet". Sonst macht man das, was man mit dem Ingwer mühsam aufgebaut hat, schnell wieder zunichte. Aber ich denke, dass Du mit Reiten eine leichte bis mittlere (schonende) Belastung meinst und nicht ausgiebige Springlektionen durch die Halle

Grüße
Guido
Gesendet: 16:50 - 29.01.2008 | :: Edit | ::Delete

Hallo Guido,
vielen Dank für die ausführliche Antwort.
Dann werde ich wohl bei den 30 Gramm Ingwer bleiben udn bei Bedarf eher noch erhöhen.
Bisher war mein Pferd seit dem Beginn mit Ingwer stabil gut, egal bei welchem Wetter. Das einzige was eine leichte Verschlechterung brachte, war langes Stehen auf dem recht kleinen und harten Winterpaddock statt dem sonst üblichen ganztägigen Weidegang.

Da wir demnächst noch von nachts Boxenhaltung auf Laufstallhaltung umstellen können, erhoffe ich mir noch eine weitere Stabilisierung durch die ständig mögliche leichte Bewegung.

Reiten tue ich natürlich sehr vorsichtig, mit langem Aufwärmen im Schritt (zuerst nur geführt) und ich reite keine engen Wendungen, weil ich da schon merke, dass die ihm schwerfallen. An seiner Gehfreude ist ohnehin sehr gut zu merken, wie gut es grade geht und dem passe ich mich natürlich an.

Gesendet: 10:22 - 30.01.2008 | :: Edit | ::Delete

Ganz genau! Laufstall ist die idealste Lösung für ein Arthrosepferd. Es kann die Bewegung selber "dosieren" und wird zu ständiger Bewegung motiviert.

Grüße
Guido


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Arthrosepferd: Wann Dosierung reduzieren, bei erfolgreicher Ingweranwendung?

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