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Autor Mitteilung
oxibis
Moderator

Beiträge: 3440


Gesendet: 22:28 - 22.01.2009

Ich muß demnächst die Bremsflüssigkeit tauschen.
Hat jemand damit Erfahrung:
http://www.louis.de/promotion/silikon_bremsfluessigkeit-36.asp
Ingo
Moderator

Beiträge: 42149


 

Gesendet: 23:00 - 22.01.2009

Moin Hubert warum Silikon?
Ist nicht mischbar mit "normaler" Flüssigkeit und so viel mehr Wärme wird das Zeug auch nicht ableiten...ich tendire zur normalen Flüssigkeit.

Sonst keine Erfahrung.

Grüzzieeee aus Kiel
Ingo

Zitat:
Antwort vom AUTOPAPST

Hallo Silvio, Du meinst sicher die Bremsflüssigkeit DOT 5.0 auf Silikonbasis. Die gibt es schon seit langer Zeit auf dem Markt und wird im Motorsportbereich fast flächendeckend eingesetzt. Silikon ist nicht (wie „normale“ Bremsflüssigkeit) hygroskopisch und zieht daher aus der Umgebungsluft auch keine Feuchtigkeit an. Das sorgt langfristig für Korrosionsschutz im Innern der Bremsanlage und damit für geringeren Kosten bei Wartung und Reparatur. Außerdem hat die Silikonbremsflüssigkeit einen sehr hohen und vor allem langzeitstabilen Siedepunkt, der mit 260° C fast auf der Höhe der besten Glykolbasierten Bremsflüssigkeit liegt. Das sind m.E. gewichtige Vorteile, die vor allem auch die Sicherheit tangieren. Die meisten mit Silikonbremsflüssigkeit ausgerüsteten Autos fahren ohne Probleme damit, allerdings gibt es in Deutschland für das Zeug keine ABE. Wer damit im öffentlichen Straßenverkehr herum fährt, ist ohne Versicherungsschutz unterwegs und macht sich strafbar.
Neben ihren guten Eigenschaften gibt es aber auch ein paar Besonderheiten der Silikonbremsflüssigkeit, die hier nicht unerwähnt bleiben sollen:

Weil die Flüssigkeit sich nicht mit Wasser mischt, bleibt eindringendes Wasser in Tropfenform in den Leitungen. Befindet sich so ein Tropfen in der Nähe eines (heißgelaufenen) Bremszylinders, kann es dort verdampfen und durch Blasenbildung zum rapiden Abfall der Bremsleistung führen. Eine weitere Eigenart ist das Nachlassen der Bremsleistung in Höhen über 2.500 m (wurde oft berichtet, eine Erklärung gibt es noch nicht…).
Und schließlich wird aus den U.S.A., wo Silikonbremsflüssigkeit legal ist, immer mal wieder von Fällen erzählt, bei denen es zu den Material-Unverträglichkeiten bzw. Undichtigkeiten gekommen ist. Meistens handelt es sich dabei um Autos aus den Baujahren ‘63 - ‘67. Eine Ursache hat man auch hier bislang auch noch nicht gefunden; möglicherweise liegt es an den seinerzeit verwendeten Gummimischungen.

Wenn Du trotz allem auf die Silikonflüssigkeit umstellen willst, mußt Du vor allem jeden noch so geringen Rest der “alten” Bremsflüssigkeit aus dem System entfernen, sonst gibt es trotz Silikon immer wieder lokale Korrosionherde. Ein guter Zeitpunkt zum Einsatz der DOT 5.0-Flüssigkeit ist nach einer Generalüberholung der Bremsanlage mit Neuteilen.



Ach und hier: http://www.classicindex.eu/index.php?option=com_content&task=view&id=95

Klingt ja doch ganz gut!
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Beiträge: 1887


 

Gesendet: 07:00 - 23.01.2009

tach

das sagt wiki:

http://de.wikipedia.org/wiki/Bremsfl%C3%BCssigkeit

gibts unendlich viele abhandlungen zu im indernet...

gas

markus
Ulf


Beiträge: 310


 

Gesendet: 19:26 - 23.01.2009

Um es ganz kurz zu machen:

Wenn man DOT 5 in eine bisher mit DOT 4 betriebene Bremsanlage füllen will, ist das prizipiell möglich. Und auch erlaubt.

!!ABER!!

Es sind grundsätzlich alle Dichtungen, Schläuche und sonstige Teile ( ausser Metallteile ;-) ), die mit der Bremsflüssigkeit in Berührung kommen, gegen solche auszutauschen, die für DOT 5.0 freigegeben sind. Normalerweise vertragen DOT 4- Dichtungen keine DOT 5 Flüssigkeit (und umgekehrt).

Aber wozu das alles? Das Bestreben zur Wasseraufnahme (Hygroskopie) bei Bremsflüssigkeiten ist durchaus gewollt. Solange der Wassergehalt nämlich keine Werte erreicht, bei dnene das Zeug in der BF Tropfen bildet, kann sich bei Erhitzung auch kein Danpf bilden...ergo keine plötzlich leergehende Bremse bei hoher Beanspruchung. Die geringe Wasseraufnahme von DOT 5 kann also dazu führen, dass die Bremsflüssigkeit (z. B. bei nicht ganz dicht schliessendem Deckel des Vorratsbehälters) die DOT5 noch viel schneller unbrauchbar wird als DOT 4. Und von der Kompressibilität her ist DOT4 sogar leicht im Vorteil (wenn auch der Normalofahrer davon kaum was merken dürfte.

Hauptvorteil von DOT 5 ist in meinen Augen, dass das Zeug sehr unagressiv ist. Man muss also beim Schrauben nicht so sehr auf Augen, Lackteile etc. aufpassen.

Gruss, Ulf


P.S. DOT 5.1 ist übrigens wieder Glykolbasiert. Ist ein bisschen irreführend. Deshalb ist die auch unterschiedlich eingefärbt (Ich glaube DOT5.1 ist violett, aber da bin ich unsicher)

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